Dankbarkeit für Gottes Gaben: Monats – Botschaft vom 25. November 2016

Monatliche Botschaft der Gospa – November

 

Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, zum Gebet zurückzukehren. In dieser Zeit der Gnade hat Gott mir erlaubt, euch zur Heiligkeit und zum einfachen Leben zu führen, damit ihr in den kleinen Dingen Gott den Schöpfer entdeckt, damit ihr euch in Ihn verliebt und damit euer Leben Dank sei für alles, was Er euch gibt. Möge, meine lieben Kinder, euer Leben in Liebe eine Gabe für die Nächsten sein, und Gott wird euch segnen, ihr aber legt Zeugnis ab ohne Interesse aus Liebe zu Gott. Ich bin mit euch und halte vor meinem Sohn Fürsprache für euch alle. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Beten als Anliegen der Muttergottes

 

Im ersten Teil der Botschaft lädt uns Maria wieder zum Gebet ein. Es ist wichtig zu beten, wenn wir schon jetzt Frieden in unserem Herzen haben wollen. Das Gebet verbindet uns mit Gott und bringt uns seiner liebenden Zuwendung näher. Viele Menschen glauben das nicht, aber wenn man einmal einen Schritt auf Gott zugegangen ist und zu beten begonnen hat, kommt er uns sehr schnell mit seiner Liebe entgegen.

 

Manche frisch Bekehrte beten oft viele Stunden am Tag, weil sie einfach von der Liebe überwältigt sind, die ihnen der heilige Geist ins Herz einflößt. Das ist auch gar nicht schlecht, wenn man schöne Erfahrungen mit Gott gemacht hat. Ein Priester hat mir einmal gesagt, der Anfang der Bekehrung ist das Baden in der Gnade. An jedem geistlichen Weg steht am Beginn ein sich „beschenken lassen“ von der Liebe Gottes. Einfach in seinem Herzen zu ruhen und Gott zu genießen. Natürlich reift der Glaube mit der Zeit. Spätestens wenn uns die ersten Kreuze nach diesen schönen Erfahrungen mit dem heiligen Geist geschenkt worden sind, merken wir, dass wir auch gefordert sind. Der Glaube wird reifer, wir wissen dann um Gottes Treue und dass er schon eine gewisse Zeit mit uns im Gebet gegangen ist. Wir halten Schwierigkeiten aus, weil wir uns Gottes Nähe immer sicher sein können und immer uns immer mit ihm betend verbinden können. Es ist viel Wert, wenn wir einen Schritt auf Gott zugehen und zu beten beginnen.

Die Demut und Bescheidenheit

 

Maria will uns zu einem einfachen Leben und zur Heiligkeit führen. In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft wird es immer wichtiger, dass wir ein bewussteres, reduzierteres Leben haben. Der westliche Lebensstil lässt sich nicht auf alle Menschen übertragen. Die Schäden an der Umwelt lassen sich nicht mehr leugnen. Wenn jeder Mensch auf der Welt so leben würde, wie ein durchschnittlicher Amerikaner oder ein Europäer, wenn es darum geht Umweltschäden herbeizuführen und Abfälle zu produzieren, wäre unser Planet schon tot. Wir müssen uns deshalb besinnen und rechtzeitig einhaken. Wir können nicht bis ins unendliche die Welt mit Atommüll, Abgasen, und vielem anderen, was schlecht ist belasten. Man muss auch beachten, dass die Fleischindustrie viel zu viele Tiere für den Markt züchtet und die Massentierhaltung oft keine Rechte für das Tier vorsieht. Hier könnte man mit einigen fleischfreien Tagen in der Woche schon einmal als Vorbild wirken. Die Haltungsbedingungen sind oft eines Lebewesens nicht würdig, es kostet ein vielfaches Mehr an Ressourcen um ein Kilo Fleisch herzustellen, im Vergleich dazu ein Kilo Getreide zu produzieren. Das wird bei der kommenden Ressourcenknappheit ein großes Problem werden. Das Leben, auch das des Tieres, die Schöpfung, die ganze Welt ist uns anvertraut. Wir sind von Gott dazu berufen, sie zu hüten. Der Mensch darf den Planeten nicht einfach zerstören und unbedacht verschwenden. Dafür ist unsere Verantwortung zu groß. Eine Verantwortung, die wir haben, weil wir eben mit Vernunft und Verstand und der Gabe zur Einsicht ausgestattet sind. Die Welt sollte uns, da wir auch ein biologischer Teil von ihr sind, mehr am Herzen liegen. Und deshalb wäre ein erster wichtiger Schritt in eine gute Richtung ein reduzierteres-  oder wie die Gottesmutter sagt, ein einfaches Leben. Man kann nicht endlos verbrauchen, – ohne Rücksicht auf Verluste.

Dankbarkeit, zufrieden sein

 

So ein Leben wird uns auch dankbarer für die Gaben machen, die wir haben. Es kann auch das eigene Gewissen etwas erleichtern, wenn wir vorsichtiger und zurückhaltender mit der Natur umgehen. Wir werden in den kleinen Dingen Gott, den Schöpfer entdecken können. Jeder Verzicht kann aufgeopfert werden und uns näher zu Gott bringen. Wenn wir bewusster und einfacher leben, wissen wir das mehr zu schätzen, was wir schon haben. Unser Leben soll Dank sein für alles, was Gott uns gibt. Dank liegt auch im bewussten Wahrnehmen der schon vorhandenen Gaben.

Gabe für den Nächsten werden

 

So wird unser Leben eine Gabe für den Nächsten. In dem Sinne, dass wir andere mit unserer Einfachheit inspirieren und Denkanstöße für die Mitmenschen liefern. Nicht das schlechte Beispiel von vielen hat mehr Gewicht, sondern die wenigen, die mit gutem Beispiel vorangehen sind es, die mehr Aussagekraft besitzen. Mit unserem guten Beispiel können wir Zeugnis geben. Ein Zeugnis für das Leben, das Leben der Ungeborenen, die oft schon im Mutterleib geopfert werden, weil sie unser Leben durcheinander bringen könnten, uns herausfordern würden. Ein Zeugnis, dass wir auch das Leben an sich achten, in der Schöpfung, in dem Einsatz für die Natur und für die Mitmenschen, die unserer Hilfe bedürfen. Wir müssen Solidarischer werden, dann sind vielleicht auch manche werdenden Mütter nicht mehr so sehr auf sich allein gestellt, dass sie vor lauter Schwierigkeiten, die sie mit einer Schwangerschaft haben, so sehr in die Enge geraten, dass sie zu der Meinung gelangen, es wäre leichter, das Kind würde nicht geboren werden.

Wir müssen uns für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, dort wo sie als bedroht gilt. Im Mutterleib, dort wo Kriege herrschen oder beim Umweltschutz. Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, um einen ethisch akzeptablen Weg vorzuzeigen. Nicht deshalb, weil man uns dann bewundert,  – das werden wir damit sicher nicht – man wird viel mehr durch so ein Wirken in Frage gestellt. Wir stellen damit die Konsumgesellschaft in Frage und werden auf Widerstand stoßen. Das sollen wir aber ganz einfach ohne Interesse machen, aus Liebe zu Gott und seiner uns anvertrauten Schöpfung, die seine Schönheit widerspiegelt und uns mehr am Herzen liegen muss.

 

Dafür betet Euer

 

Andreas