Botschaft vom 25.1.2017

Wider den Materialismus, Modernismus und Egoismus – ethische Bedenken

 

“ Liebe Kinder!

Heute rufe ich euch auf, für den Frieden zu beten, den Frieden in den Herzen der Menschen, den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt. “

Probleme für den Frieden

Maria sehnt sich richtig danach, uns zum Frieden zu führen, uns Frieden zu vermitteln und möchte uns Tipps geben, wie wir uns für den Frieden richtig bereiten können. Sie prangert in den Botschaften auch immer wieder die Sünde an, die als größtes Übel in unserer Beziehung zu Gott zu bezeichnen ist. Oft fehlt bei uns die richtige Einsicht, das rechte Sündenbewusstsein. Auch manche Priester irren sich oft in Bereichen, wo sie beispielsweise sexuelle Handlungen, die nicht in der sakramentalen Verbindung der Ehe geschehen als normal und was noch schlimmer ist – es als keine Sünde ansehen, wenn Menschen zu ihnen zur Beichte kommen. Aber nicht nur das ist Sünde, sondern alles das kann man als Sünde bezeichnen, das uns den Frieden in Gott raubt.

Indifferent gegenüber der Gnade Gottes

„Satan ist stark und will euch alle gegen Gott wenden und euch zu all dem zurückbringen, was menschlich ist, und in den Herzen alle Gefühle gegenüber Gott und den Dingen Gottes zerstört“

Wir werden durch die verschiedensten Dinge versucht. Maria warnt uns vor den Versuchungen, die sich im geistigen Bereich abspielen, welche Eingebungen von unten sind, die uns von Gott entfernen. Satan bedient sich auch vieler Medien, um uns von unserer Bestimmung, abzulenken, welche ist: „Gott zu loben, ihn zu ehren, und ihm zu dienen.“ Die Medien, vor allem das Internet, sind voll von sittenwidrigen Inhalten, die uns letztendlich herunter ziehen. Gewalt, Pornographie und Hasspostings bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs. Wenn wir uns zu viel auf die Medien einlassen, kann es passieren dass wir unsere Beziehung zu Gott ganz aus den Augen verlieren und für seine Gnade nicht mehr empfänglich sind. Es gibt einfach zu viel Ablenkung, aber leider auch zu viel Sünde in den modernen Unterhaltungsmedien. Deshalb warnt Maria auch speziell vor den folgenden 3 Dingen:

Die Schattenseiten der modernen Welt

„Ihr, meine lieben Kinder, betet und kämpft gegen den Materialismus, den Modernismus und den Egoismus, die euch die Welt anbietet“

Ich gehe auf die einzelnen Dinge etwas genauer ein:

Materialismus:

Das „immer mehr haben wollen“, „nie genug zu bekommen“, ist gleichzusetzen mit der Gier. Wir haben im Westen alles, was wir uns wünschen können – und die Meisten haben auch die Mittel, sich ihre materiellen Wünsche zu erfüllen. Jedoch müssen wir auch die andere Seite der Konsummentalität betrachten:

In den Entwicklungsländern haben die Leute nicht die gleichen Möglichkeiten auf Güter zuzugreifen, wie wir sie haben. Wir kaufen immer Neues und werfen das Alte bald weg. Die Produktion der neuen Waren verursacht auf vielen Gebieten starke Umweltschäden. Man braucht nur daran denken, dass beinahe jeder sich hier ein Auto leistet, welches (auch bei Elektroautus) bei der Herstellung die Umwelt belastet und auch im oder nach dem  Einsatz die Natur verpestet. Nicht nur Autos, sondern alle elektronischen Geräte, so segensreich sie auch sein mögen, hinterlassen wahre Seen von giftigem Produktionsmüll. Der Energieaufwand für die Nutzung dieser Geräte wird hauptsächlich aus nuklearer Energie oder durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen gedeckt. In Österreich haben wir zwar mehr Wasser und Windkraftwerke, jedoch wird dennoch unsauberer Strom importiert und andere Länder denken noch weniger Ökologisch Auch Papst Franziskus weist in seiner Umweltenzyklika auf diese Problematik hin. Ich kann nur empfehlen, diese zu lesen, da sie sehr wichtige Denkanstöße zur noch nie so nötig gewesenen Rettung unseres Planeten liefert. Die Umweltschäden, die der westliche Lebensstil verursacht, sind enorm. Und wen treffen die Naturkatastrophen und der Klimawandel mit seiner Erderwärmung am meisten? – die Entwicklungsländer. Diejenigen, die am wenigsten von den Gütern profitieren, mit denen wir hier den Planeten zerstören.

Auf den Modernismus bin ich schon vorhin eingegangen. Ein drittes Übel, welches uns Maria nennt, ist der…

Egoismus und die ungerechte Güterverteilung

Das Übel des Egoismus spielt sich nicht nur im geistigen Bereich ab. Auch die Unfähigkeit unserer Politker, Konzepte zu entwickeln, welche der gerechten Güterverteilung dienen würden, spielt dabei mit. Die Güter der Welt sind für alle da. Die Ressourcen auch. Nur weil wir über mehr Goldreserven verfügen, als die armen Länder, heißt das noch lange nicht, dass wir das Vorrecht auf die Güter besitzen, die wir durch die exzessive Ausbeutung des Planeten gewinnen.

Die Erde gehört uns allen, um es einmal im Besitzdenken zu sagen. Der Egoismus lässt uns denken, – wir arbeiten, – wir haben uns diesen Wohlstand auch verdient. Haben wir eben nicht. Wir haben nicht das Recht, den Planeten auf eine Art und Weise zu traktieren, der ihn für kommende Generationen unbewohnbar machen könnte. Und es läuft auch schon alles in diese negative Richtung. Wüstenbildungen, die den Armen Menschen das Land rauben, gibt es sogar schon jetzt. Und dann noch nicht einmal bereit zu sein, mit den Ärmeren zu teilen, zeigt uns die Tiefe unserer geistigen Krise auf.

Wir haben nicht das Recht, einen Großteil der Ressourcen hier auf diesem Planeten für uns zu beanspruchen, ohne dabei an die Mitmenschen zu denken, die mindestens genausoviel ethischen Anspruch auf diese Ressourcen haben. Auch das ist Sünde, die uns den Frieden rauben muss. Es geht gar nicht anders. Wir sind zwar betäubt vom Lärm der Welt, von den vielen teuren Spielereien, mit denen wir uns tagtäglich befassen, aber Maria warnt uns. Wir sollten auch erkennen, dass dieses Verhalten Sünde ist. Der Egoismus zerstört nicht nur unsere Beziehungen zu den armen Völkern und untereinander, er zerstört auch unsere Welt.

Es ist gut, die Botschaft Mariens einmal aus ihrer ethischen Perspektive zu betrachten. Wir könnten, wo wir gefordert sind, Konsequenzen aus dem oben gesagten ziehen. Maria lädt uns immer ein, kleine Schritte zu machen um auf einem guten Weg voranschreiten zu können. Wir könnten, wo es möglich ist, mehr zu Fuß gehen oder andere Formen der Abtötung gegenüber dem Modernismus wagen. Es gibt viele Möglichkeiten, wo wir gefordert sind.

Entscheidet euch für die Heiligkeit

„Ihr, meine lieben Kinder, entscheidet euch für die Heiligkeit, und ich halte mit meinem Sohn Jesus Fürsprache für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Was kann Heiligkeit für uns im Sinn der heutigen Betrachtung bedeuten? Es meint mehr, als sich auf fromme Übungen zu beschränken und dem Leid in der Welt gegenüber indifferent zu bleiben. So wichtig das Gebet ist – und es sollte uns das Wichtigste sein, was wir in unserem Leben haben, müssen wir dennoch auch selbst aktiv werden.

Heiligkeit kann hier bedeuten, in dem einen oder anderen Bereich gegen den Strom zu schwimmen. Das tun wir eh schon, wenn wir beten und die Sakramente empfangen. Weiten wir unser, bei vielen Anstoß erregendes Verhalten, ein wenig aus. Wir könnten fairer zu den Flüchtlingen sein, die nicht aus Kriegsgründen ihr Land verlassen, sondern weil es ihnen die Klimaveränderungen schwerer gemacht haben, ihre Existenz aufrecht zu erhalten.  Wir könnten wieder den Armen sehen, der an den Rand geraten ist. Oder wir könnten, sofern wir die Mittel dazu haben, an einer gerechteren Welt mitarbeiten. Sich beispielsweise an einer Aktion, wie https://w3.marysmeals.at/ (Mary’s Meals) beteiligen wäre so etwas.

Laudato Si, die Umweltenzyklika wird von vielen in der Kirche nicht beachtet. Obwohl sie längst schon überfällig war, wird sie leider vielerorts nicht angenommen. Das traurigste Beispiel bieten momentan die USA, welche es mit ihrer Verschwendung und Müllproduktion / Kopf auf die Spitze treiben. Wenn die Wirtschaftsverantwortlichen dann ihre eigenen Ethiker in die Gremien holen, welche ganz den wirtschaftlichen Interessen dienen, und, wie es in den USA erst kürzlich geschehen ist, den Klimawandel als Erfindung bezeichnen, sollten wir nicht vergessen, dass es in diesem Bereich in Wirklichkeit schon 5 vor 12 geschlagen hat und ein Umdenken längst an der Zeit wäre.

 

Andreas

Weihnachtsbotschaft vom 25. Dezember 2016

Botschaft der Gospa aus Medugorje vom 25.12.2016

Liebe Kinder! Mit großer Freude bringe ich heute meinen Sohn Jesus zu euch, damit Er euch Seinen Frieden schenke. Öffnet eure Herzen, meine lieben Kinder, und seid froh, dass ihr Ihn empfangen könnt. Der Himmel ist mit euch und kämpft für den Frieden in euren Herzen, Familien und in der Welt, und ihr, meine lieben Kinder, helft mit euren Gebeten, dass es so sein wird. Ich segne euch mit meinem Sohn Jesus und ich rufe euch auf, die Hoffnung nicht zu verlieren, und dass euer Blick und euer Herz immer in Richtung Himmel und Ewigkeit ausgerichtet sein werden. So werdet ihr Gott und Seinen Plänen gegenüber offen sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur aktuellen Botschaft

 

Die Botschaft ist diesmal ganz einfach. Es geht um den Frieden. Der Friede ist nicht immer greifbar, aber Gott will ihn uns immer schenken.  Wenn wir beten, öffnen wir uns für die barmherzige Liebe des Vaters. Diese ist mit Frieden gleichzusetzen. Und zwar ist die Liebe Gottes wirklich Friede für unsere aufgescheuchten Herzen.
Man sucht ja immer nach dem Frieden. Oft machen wir ganz schön großen Blödsinn, weil wir in unserem Herzen keinen Frieden haben. Wir meinen, dass Menschen unserer Selbstverwirklichung, unserem Herzensfrieden im Weg stehen würden. In Wirklichkeit ist das aber ganz anders. Durch die Gemeinschaft mit Gott und der Gemeinschaft untereinander kommen wir tatsächlich zu diesem Frieden.  Wenn wir auf Gott hin ausgerichtet sind und unser Blick in Richtung Himmel und Ewigkeit gelenkt ist, werden wir zu Menschen, die den Plänen Gottes gegenüber offen sind. Gott will uns seine Liebe schenken, jeden Tag aufs Neue. Maria ist die Ausspenderin seiner Gaben und Gnaden, sie ist die Braut des heiligen Geistes. Wir können uns sicher sein, dass Maria nicht zu uns kommt, um uns lehre Versprechungen zu überbringen. Sie möchte uns zum Gebet anleiten, dann kann sie auch die Geistesgaben über uns erbitten. Gott ist sehr großzügig. Er hat viel zu geben, aber um uns mit ihm zu verbinden, braucht es das Gebet.

Das Gebet ist für uns wichtig

Gott braucht unsere Gebete, weil er uns gerne nahe ist, aber vor allem dafür, dass er uns mit seinem heiligen Geist verändern kann, braucht er sie. Er will uns nämlich zu seinen Mitarbeitern machen, zu Menschen, die von seiner Liebe und seinem Frieden berührt worden sind und diesen Frieden in die Welt hineintragen. Deshalb ist es keine verlorene Zeit, Tag für Tag den Rosenkranz zu beten. Das Gebet ist nichts weiter als das Eintreten Gottes in die Welt. So kam Gott, wie es im „Gegrüßt seist du Maria…“ heißt, vor gut 2000 Jahren über den Engel Gabriel zu Maria. Maria war so empfänglich für die Gnade, dass sich das Wort Gottes, das sie vernahm, in ihr manifestierte,  zum Menschen wurde. Sie brachte uns Jesus zur Welt, wahrscheinlich in Betlehem. Das göttliche Wort wurde Fleisch, wie es im Johannesprolog heißt. Auch heute will das göttliche Wort Fleisch werden, jedoch sind die Umstände anders. Gott braucht uns und unsere Hände. Maria ruft uns auf, Menschen zu werden, die beten, Menschen, in denen Gott wieder Mensch werden kann.
Hören wir oft auf die Worte des Engels und beten wir mit Freude den Rosenkranz, damit auch wir solche Menschen werden, die von Gottes Gnade getragen sind, seine Liebe leben und somit zu Kindern Mariens werden, die den Frieden in ihren Herzen tragen.
Verlieren wir dabei nie die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit, die er immer bereit ist, uns durch seine Priester im Sakrament der Versöhnung zukommen zu lassen.

Eine Frohe Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen,

Andreas

An der Hand der Gospa

 

 

Hier ensteht  ein Webprojekt, welches sich mit dem Gebetsort Medugorje auseinandersetzt. Ich bin Student der Theologie und bereite mich auf das Priestertum vor. Die Botschaft von Medugorje war dabei ausschlaggebend, dass ich dieser Berufung zu folgen begonnen habe. Ich fahre gerne an den besagten Ort und nutze ihn – wie viele Pilger – zur geistlichen Hygiäne und Erbauung

Hier werden zukünftig Betrachtungen zu den Monatsbotschaften online gestellt. Ich profitiere persönlich sehr aus der Spiritualität, die aus den Botschaften der Gospa hervorgeht, und möchte dies gerne mit der Welt teilen.

Das Projekt ist am Anfang. Es soll zur geistlichen Erbauung dienen, für Freunde von Medugorje und solche, die es noch werden wollen.

Es soll keine Entscheidung der Kirche über die Echtheit der Erscheinungen vorweggenommen werden. Jedoch soll sich ein geistlicher Weg zeigen, der über die Botschaften bestritten werden kann und meines Erachtens auch lebbar ist. Den Nutzen, den man davon erhält darf jeder selbst für sich beurteilen.

Da ich auch mit vielen Lastern zu kämpfen hatte und habe, werde ich versuchen die Radikalität, zu der uns Maria in der Jesusnachfolge und deren Umsetzung im Gebetsleben aufruft, nicht zu untergraben. Man muss manchmal auch Hart sein zu sich selbst und diese Opferbereitschaft auf sich nehmen, zu der uns Maria immer wieder aufruft, um nicht im Fahrwasser schlechter Gewohnheiten dahinzufaulen.

Maria liebt uns. Sie ist von der größten Liebe getrieben. Eine Liebe, die so stark war, dass sie in ihr Fleisch angenommen hat. Damit hat sie uns Jesus geschenkt – den der im hl. Geist ist und aus ihm kommt. Also, den, der ganz aus Gott ist und deswegen Gottes Liebe in der Person eines Menschen sichtbar werden hat lassen können. Und die Liebe Gottes ist groß. Sie ist sogar so groß, dass man sie nie begreifen kann. Diese Liebe hat das Opfer nicht gescheut. Jesus hat es in kauf genommen, zu sterben, im Wissen, dass das Heil der Juden übergreift zu den anderen Völkern.

Wenn wir die Botschaften als einen Anruf der Liebe Gottes betrachten, ist es leichter möglich die asketischen Bemühungen zu verstehen, die uns mitunter abverlangt werden können. Natürlich darf man sich nicht überfordern. Die Muttergottes regt zwar auch zum Fasten an, jedoch sollen wir immer nur in kleinen Schritten vorangehen. Sonst übernehmen wir uns und geben auf, weil wir das ganze nicht auf einmal schaffen. Wir sollen aber kleine Opfer bringen. Maria überfordert uns nicht, jedoch führt sie zu einem Ideal hin, dass uns Jesus ähnlicher macht. Und damit werden wir mehr und mehr den neuen Menschen anziehen. Wir werden Gott ähnlicher. Es fällt uns leichter, unseren nächsten zu lieben, wenn wir auf die Botschaften hören. Wir lernen den Verzicht, das Opfer, welche Voraussetzungen dafür sind, dass wir einander die Verletzungen vergeben können, die wir uns gegenseitig zugefügt haben.

Opferbereitschaft, Fasten, Liebe – zu Gott und zum Nächsten. Dazu gehört auch die Versöhnung, die Beichte. Gebet ist wichtig, um die Verbindung zu Gott herzustellen. Da empfiehlt uns die Muttergottes besonders das Rosenkranzgebet. Ganz besonders nah ist uns Gott jedoch in der Eucharistie. Es ist traurig, dass dieses Geschenk (Eucharistie), das uns Gott macht, immer weniger gewürdigt wird. Auch eine allzu liberal gedachte Anpassung der Eucharistiefeier an die evangelische Mahl-Praxis kann problematisch werden. Wenn wir schon dieses Geschenk der Gegenwart Gottes in unseren Kirchen, Klöstern und in vielen Gebetsstätten haben, nämlich das Zelten Gottes in den Tabernakeln der Welt, dürfen wir es auch nutzen und in Anspruch nehmen. Gott schenkt so viele Gnaden durch das Allerheiligste und er freut sich auch, wenn wir zu ihm kommen und er uns dann beschenken kann.

stonesofmedugorje