Botschaft vom 25. August 2017

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, Menschen des Gebets zu sein. Betet solange bis euch das Gebet zur Freude und zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird. Er wird euer Herz verwandeln und ihr werdet zu Menschen der Liebe und des Friedens werden. Liebe Kinder, vergesst nicht, dass Satan stark ist, und er euch vom Gebet abbringen möchte. Ihr, vergesst nicht, dass das Gebet der geheime Schlüssel der Begegnung mit Gott ist. Deshalb bin ich bei euch, um euch zu führen. Gebt das Gebet nicht auf. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Betet

Zusammenfassend könnte man sagen, die Botschaft lautet: BETET. Wie schon in Fatima, ist die neue Botschaft ein Aufruf zum Gebet. Wenn manche Menschen meinen, beten wäre nichts für sie, dann muss ich ihnen leider sagen: Ohne diese zärtliche Beziehung zu Gott, die nur in der Stille des Gebetes erfahren werden kann, wirst du bestimmt nie richtig glücklich werden. Und das ist das Anliegen dahinter. Maria meint mit ihrem Aufruf zum Gebet nicht, dass wir jetzt wie unter Zwang 10 oder mehr Rosenkränze pro Tag beten sollen. Das wäre ein Spiritueller Narzissmus. Ich glaube wenn wir uns auf diese Weise überfordern ist uns Gott auch nicht gnädiger – und vielleicht hören wir dabei gar nicht mehr seine Stimme, sondern nur noch unsere Bemühungen, uns vor Gott in ein gutes Licht zu rücken. Maria geht es um mehr, als dass wir uns Gott im Gebet gnädig stimmen. Wir sollen unser Leben zu Gebet machen.

Die Menge der Gebete

Und das geschieht nicht durch die Menge an Gebet die wir verrichten, sondern dadurch, dass wir uns immer wieder am Tag an seine Liebe zu uns erinnern. Wir dürfen auch den Rosenkranz beten, wenn wir durch diese Meditation mit Gott verbunden werden. Seine Stimme ist leise und vor allem in Stillen Momenten vernehmbar. Der Rosenkranz allein kann schon eine große Hilfe sein. Besonders unerfahrene Beter können schnell durch das Erlernen des Rosenkranzes Erfahrungen mit der Liebe Gottes machen. Immerhin beten wir dabei mit Maria zum Zentrum des Universums hin, zu Jesus, der auch die Mitte jedes Ave Maria ist und dessen irdisches Leben wir in den Rosenkranzgeheimnissen betrachten. Das Gebet ist sehr effektiv.
Aber es braucht auch das Gebet, wo keine Worte mehr nötig sind. Wo wir einfach da sind vor Gott. In diesen mystischen, stillen Momenten machen wir die schönsten Gebetserfahrungen. Das kann vor dem Tabernakel sein, wo wir uns sicher sein können, dass Jesus Christus mit uns anwesend ist, wenn wir uns in seine Sakramentale Gegenwart begeben.
Oder wenn wir einfach in der Hektik des Tages kurz ein paar Minuten innehalten. Dabei können wir uns seine Gegenwart wünschen. Jesus wartet immer auf uns. Nur wir sind oft zu abgelenkt, als dass wir zu einem kurzen Moment zur Stille finden, nach der er uns oft nicht unberührt wieder zur Arbeitswelt zurückkommen lässt.
Wenn wir unser Leben und unseren Alltag auf diese oder ähnliche Weise zu Gebet werden lassen, werden wir glücklicher sein.
Freunde, ihr könnt ja schon einmal klein anfangen, indem ihr vielleicht ein Gesätzchen des Rosenkranzs betet, oder euch fünf Minuten still mit einem Bibelvers auseinandersetzt(am Besten aus dem Evangelium).
Aber wenn die Botschaften von Medugorje vom Himmel sind, dann ist dies ein Aufruf an uns alle, unseren Tag zu heiligen, Betende Menschen zu werden.

Alle sind gerufen

Die Einen sind in einen geistlichen Stand gerufen, andere zur Familie, andere sind gescheitert an den Anforderungen, die die Kirche vorgibt, in der Ehe oder am Zölibat. Und wer scheitert schon nicht in dem einen oder anderen Bereich. Manche stehen der Kirche und ihren Forderungen gleichgültig gegenüber. Manche haben falsche Gottesbilder. Die Menschen haben verschiedene Anforderungen und ganz unterschiedliche Zugänge zum Glauben. Maria sagt uns ganz einfach: Bete, wenn du glücklich sein willst. Und das kann jeder auf die eine oder andere Weise verwirklichen. Ich wollte zu dieser Botschaft ein Paar Anregungen dazu geben, wie man sich auf einen Weg des Gebetes begeben kann. Jeder Mensch, egal in welcher Situation darf zu seinem liebenden Gott beten. Warum wollen wir uns nicht von ihm mit seiner Liebe beschenken lassen. Gott wartet auf unseren ersten Schritt. Er ist ein Gentleman und übervorteilt uns nicht mit seinen Gnaden. Er wartet auf unseren konkreten ersten Schritt auf ihn zu. Das wäre konkret, Vertrauen, dass er ist und auch da ist. Als zweites braucht es etwas Zeit und Gebet.  Aber er wird da sein und uns mit seiner Liebe entgegenkommen. Wir müssen ihm nur aufmachen.
Das verspricht euch euer
Andreas

Botschaft vom 25. Juli 2017

Die Botschaft vom Juli lautet: „Liebe Kinder! Seid  Gebet und Widerschein der Liebe  Gottes für all jene, die fern von Gott und Seinen Geboten sind. Liebe Kinder, seid treu und entschlossen in der Umkehr und arbeitet an euch, dass euch die Heiligkeit des Lebens Wahrheit sei und regt euch im Guten durch das Gebet an, so dass euer Leben auf Erden angenehmer sei. ImageDanke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Barmherzigkeit walten lassen, um zum Widerschein der Liebe Gottes zu werden

Maria wünscht sich, dass wir liebende Menschen werden. Das können wir umso leichter werden, indem wir uns von Gott geliebt wissen. Gott liebt jeden Menschen mit unermesslicher Liebe. Dich, mich, auch den, der böses tut. Er liebt nicht die Böse tat, aber er möchte uns allen sein Heil schenken. In der neuesten Botschaft vom 2. August, die während des Jugendfestivals gegeben wurde, sagt uns unsere Mutter, dass wir ein Herz haben sollen, das bereit ist, dem Nächsten zu vergeben. Sie nennt dies gleichsam als Bedingung für den eigenen Frieden. Nur so können wir zum Gebet für andere werden. Es braucht viele Gebete und Opfer für diejenigen, die auf einem schlechten Lebensweg wandeln; für die, die uns Leid zufügen. Wir müssen immer wieder vergeben lernen. So erkennt der Andere in uns Gott. Wenn uns jemand verletzt, weiß er/sie selbst oft nur zu gut, dass sein/ihr verhalten nicht in Ordnung war. Aber durch eine Barmherzige Haltung zeigen wir ihm/ihr Gott. Wir lassen etwas vom Wesen Gottes durchscheinen, wenn wir das Böse nicht nachtragen und versuchen, den/die andere/n zu verstehen. Auf diese Weise werden wir zu „Gebet und Widerschein“ der Liebe Gottes für all jene, die fern von Gott uns seinen Geboten sind.
Natürlich braucht es dafür unsere ständige Bekehrung. Wir müssen immer wieder umkehren, uns auf Gott hin ausrichten, – die Sakramente empfangen und auch für die eigene Heilung und Heiligung beten.
Ich war in der vergangenen Woche auf dem Jugendfestival und hatte sehr großen Groll gegenüber einen mir Vorgesetzten im Herzen, der mich lange Zeit sehr schlecht behandelt hat. Eine Ordensschwester, die ich gut kenne hat in dieser Angelgenheit mit mir gebetet. Wir haben gemeinsam um die Gnade des Vergebens gebetet. Und genau das meint die Gottesmutter, wenn sie sagt: „…regt euch im Guten durch das Gebet an, so dass euer Leben auf Erden angenehmer sei.“  Durch die Vergebung wird unser Leben wirklich angenehmer. Vergeben bedeutet, etwas „wegzugeben“, etwas, was die Beziehungen belastet. Man muss selbst frei werden von dem Groll, der uns lähmt und behindert. Wenn wir nicht vergeben sind wir wie Behinderte, die nicht frei sind, das zu tun, was Gott von uns will. Wir sind behindert, die Gnade zu empfangen und in der Liebe zu wandeln.

Exkurs zur Botschaft vom Jugendfestival

Ich finde die Botschaft vom 25. zum Gebet und die Botschaft vom 2. August zur Vergebung müssen gemeinsam gelesen werden.

Die Botschaft von der Vergebung im Wortlaut: „…, zu verstehen und Ihm zu danken, indem ihr Ihn liebt und immer von neuem dem Nächsten vergebt. Denn meinen Sohn zu lieben bedeutet zu vergeben. Meinen Sohn liebt man nicht, wenn man dem Nächsten nicht vergeben kann, wenn man nicht versucht, den Nächsten zu begreifen, wenn man richtet. Meine Kinder, wozu das Gebet, wenn ihr nicht liebt und nicht vergebt?“

 Es gehört schon ein Stück Heiligkeit dazu, anderen in schweren Angelegenheiten das erlittene Unrecht zu verzeihen, aber Gott wünscht das schon durch Jesus im Vater Unser- Gebet von uns: „vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern“.
Maria ruft am 2. August genau dazu auf und auch in der heute betrachteten Botschaft blickt dieses Thema durch. Warum erwähnt Maria das Vergeben? Es steht doch eh in der Bibel im Vaterunser…
Sie erinnert uns daran, weil viele es vergessen haben. Auch viele Formen der Psychotherapie zielen darauf ab, sich das erlittene Unrecht groß vor Augen zu halten und einen Weg der Befreiung vom Andere zu gehen. Das ist nicht immer der Weg, den Jesus uns vorgezeigt hat. Er zeigt ein hohes Ideal vor, indem er sich denen ausliefert, die ihn kreuzigen. Er wollte auch sie retten, deshalb hat er sich ihnen nicht mit seiner Barmherzigkeit entzogen. Und ähnlich, in weit abgeschwächter Form sollen auch wir uns unseren Nächsten, die  uns oft das Leben schwer machen, verhalten. Natürlich hängt das von der Materie ab, mit der wir konfrontiert sind, aber das Ideal, dass uns der Menschensohn vorgelebt hat ist einzigartig. Jesus wurde durch sein Verhalten zum Gebet für alle, auch die, die ihn hassten.
Damit wir Menschen der Barmherzigkeit werden, in denen die Anderen etwas von Gott erkennen können, betet euer/ihr Andreas

Botschaft vom 25. Juni 2017

Liebe Kinder! Heute möchte ich euch für eure Beständigkeit danken und euch aufrufen, dass ihr euch dem tiefen Gebet öffnet. Das Gebet, meine lieben Kinder, ist das Herz des Glaubens und die Hoffnung in das ewige Leben. Deshalb, betet mit dem Herzen bis euer Herz mit Dankbarkeit Gott dem Schöpfer singt, der euch das Leben gegeben hat. Ich bin mit euch, meine lieben Kinder, und ich bringe euch meinen mütterlichen Segen des Friedens. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Dank für unsere Beständigkeit

Unsere liebe Mutter dankt uns für unsere Beständigkeit. Sie ist froh, dass wir einen Weg mit Jesus gehen, dass wir uns für ihre Worte interessieren. Sie ist dankbar, weil sie nicht will dass die Menschen verloren gehen. Wenn sich jemand für Jesus entscheidet und einen Weg an der Hand Marias geht, ist es für den Teufel schwer, diesen Menschen Jesus und Maria wieder zu entreißen. Maria ist froh, wenn wir uns auf den Weg machen. Dann  muss sie nicht zusehen, wie wir in unser Unglück laufen.

Das Herz unseres Glaubens

Sie führt uns weiter zum Herzstück unseres Glaubens: dem Gebet. Wenn wir beten, antworten wir Gott. Wenn wir versuchen zu beten, hoffen wir, dass Gott ist, dass Gott existiert, dass es ein Du gibt auf der anderen Seite der (Gebets-)Leitung. Wir können nur hoffen. Und mit Gott zu gehen bringt uns auch dem übernatürlichen Leben nahe, welches ewig ist. Zu hoffen auf eine Ewigkeit, die für uns als etwas gutes bereitet worden ist, bleibt oft schwierig. Die Menschen brauchen immer Zeichen, um Glauben zu können. Es muss etwas empirisch (mit den Sinnen) greifbar sein von dieser Ewigkeit, damit man sich daran festhalten kann, damit man überhaupt an sie glauben kann. Wie kann uns ein Stück Ewigkeit zugänglich werden? – nur durch das Gebet. Maria nennt es, „das Gebet mit dem Herzen“. Das ist der Weg, auf dem Gott uns stärken möchte, die Art und Weise wie er mit uns verbunden sein will.

Durch Hoffnung zum Frieden gelangen

Durch das Gebet wird Gott in unserem Leben einen festen Platz bekommen. Er wird dadurch anfangen können, in uns Veränderung zu bewirken und damit in unserem Leben wirken. Es braucht diesen Ort der Gnade, diesen Ort, wo wir mit Gott verbunden sind, damit all das Gute, was Gott uns schenken möchte in unser Leben ausstrahlt.
Das Gebet wird uns Frieden schenken, weil Gott in sich ruht. Und wenn wir mit Gott sprechen, strahlt etwas von seinem Frieden, seiner Wärme, von seiner Zärtlichkeit auf uns ab. Das wird uns zu friedvollen Menschen machen. Genau das ist es, was Maria meint, wenn sie uns mit „dem Segen des Friedens“ segnet.
Für das alles betet euer
Andreas

Botschaft vom Februar 2017

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, euren Glauben tief zu leben und den Allerhöchsten zu bitten, dass Er ihn stärkt, so dass Winde und Stürme ihn nicht brechen können.

Wer wünscht sich das nicht? Glauben zu können. Einen Glauben zu haben, mit dem sich Berge versetzen lassen. Jesus sagt uns im Evangelium: „Wenn euer Glaube auch nur so klein wäre, wie dieses Senfkorn, ihr würdet zu dem Berg sagen, rück von hier nach dort, und er würde fortrücken“.

Der Glaube bewegt. Der Glaube bewegt uns und der Glaube bewegt die Welt. Wir müssen Ergriffene sein. Ergriffen von Jesus. Menschen, die seine Liebe erfahren haben, die bewegt wurden von seinen zärtlichen Gästen, die wir  in der Bibel finden.  Um sich von Gott in Bewegung setzen zu lassen, müssen wir ihn kennenlernen. Wir müssen ihn suchen, dann wird er sich uns offenbaren. Die Menschen der heutigen Zeit müssen wieder Suchende werden. Viele haben sich aufgemacht und suchen Gott schon. Oft gerät man auf dieser Suche auf allerlei Irrwege. Viele suchen das göttliche beispielsweise in der Esoterik. Das zeigt uns, dass die Menschen auch heute noch auf der Suche sind. Der esoterische Markt ist so überfüllt mit Angeboten, dass man es recht schwer hat, die richtige Wahl zu treffen. Ob man die richtige Auswahl aus dieser Fülle dann getroffen hat, weiß man dann meistens nicht mehr.

In Wirklichkeit ist Gott viel einfacher. Jesus sagt uns in einfachster Weise, was das wichtigste Gebot ist: „Du sollst Gott lieben, mit ganzer Kraft und mit ganzer Seele und deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Warum sollen wir Gott lieben? Ganz einfach, – weil er die Liebe ist, und die Liebe verlangt ihresgleichen. Gott ist ganz einfach. Sein Wesen ist die Liebe.

Auch das Wort Liebe hat heutzutage viele Anhaftungen,  die ihr nicht gerecht werden,  – die wahre Liebe ist eine gereinigte Liebe. Das sehen wir an der Person Jesu. Jesus hat in einer Jungfrau, in einem Menschen, der keine Sünden hatte, Gestalt angenommen. Warum tut er das? Weil die Liebe seinesgleichen sucht. Maria war nicht angesteckt von der Sünde. Sie war durch und durch die Reine, die Makellose.

Gottes besonderes Wirken in Maria, seine besondere Nähe zu ihr bis hin zur Menschwerdung in ihr zeigt uns, dass Gottes Liebe eine besondere Vorliebe für die Reinheit hat. Sie ist eine gereinigte Liebe. Das müssen wir bedenken, damit wir nicht in die Versuchung geraten, Sünden mit Liebe zu verwechseln. Das sei am Rande erwähnt als etwas wesentliches für Gott. Da Gott die Sünde hasst, sucht er am mit besonderer Vorliebe die auf, die auch gegen die Sünde ankämpfen, die ihr ähnlich gegenüberstehen wie er selbst.

Glaube und Liebe gehören zusammen

Maria sagt weiter: „Die Wurzeln eures Glaubens mögen das Gebet und die Hoffnung in das ewige Leben sein.“

Durch das Gebet stärken wir die Beziehung zu Gott. Wenn wir beten, verbinden wir uns in nicht leicht erklärbarer Weise mit dem Schöpfer. Unsere Zeit braucht wieder Mystiker, die diese Erfahrung Gottes machen.  Menschen, die in der Liebe Gottes baden, sich ganz erfüllen lassen von Gott. Das Gebet reinigt auch, zuerst in der Beichte, aber auch durch die Verbindung mit Gott geschieht Reinigung. Auch durch fasten oder wenn wir uns vor Gott begeben, der in Gestalt des Allerheiligsten Sakramentes auf uns wartet und ganz da ist hinter dem Schleier von konsekriertem Brot.

Wie unser Gebet letztendlich aussieht, ist uns selbst überlassen. Aber das Gebet soll die Wurzel unseres Glaubens sein.

Und wenn wir diese Erfahrungen der Nähe Gottes in unserem Gebetsleben machen, dann wissen wir auch, dass Gott real existiert. Das bedeutet weiter, dass wir Hoffnung haben können, nach diesem Leben weiter zu existieren. Hoffnung auf eine Zukunft haben können, in der die Liebe gesiegt hat. Hoffnung auf ein Leben mit Gott und das für die Ewigkeit.

Maria sagt weiter: „ Und schon jetzt, meine lieben Kinder, arbeitet an euch in dieser Gnadenzeit, in der Gott euch die Gnade gibt, dass ihr in der Entsagung und dem Aufruf zur Umkehr Menschen mit klarem und beständigem Glauben und Hoffnung sein werdet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Das ist gleichsam unser Auftrag in der heutigen Botschaft. Wir müssen an uns arbeiten, müssen besser werden. Das erinnert mich ganz an die Botschaft von Fatima: „Tut Buße“ hat Maria einmal gesagt. Wir sollen entsagen.  An uns arbeiten und auch nein sagen lernen. Entsagen, – nein sagen, zu vielen Angeboten, die uns die Welt macht und die nicht immer zu unserem Heil dienen. Auch fasten ist hiermit gemeint. Die kommende Fastenzeit bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit. Dadurch werden wir klarer im Geistigen. Unser Glaube wird klarer, gereinigter. Das kann Anfang einer Bekehrung in der Bekehrung sein. Oft liegt die Erstbekehrung schon Jahre oder Jahrzehnte zurück. Aber der Aufruf zur Umkehr geht an uns auch heute, auch wenn wir uns schon einmal bekehrt haben. Um Menschen, mit klarem und beständigen Glauben zu sein, sollen wir Opfer des Verzichtens bringen. Wir sollen uns in der Ewigkeit beheimatet wissen und diese Transzendente Bande zu Gott durch das Gebet pflegen. Dadurch wird auch deutlich, wie ernst wir die Sache mit dem Glauben nehmen.

Geben wir Gott solche kleinen Zeichen unserer Zuneigung, unserer Liebe und suchen wir oft seine Nähe im Gebet, um besser zu werden und seine Liebe in unserem Leben zu verwirklichen

 

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Botschaft vom 25.1.2017

Wider den Materialismus, Modernismus und Egoismus – ethische Bedenken

 

“ Liebe Kinder!

Heute rufe ich euch auf, für den Frieden zu beten, den Frieden in den Herzen der Menschen, den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt. “

Probleme für den Frieden

Maria sehnt sich richtig danach, uns zum Frieden zu führen, uns Frieden zu vermitteln und möchte uns Tipps geben, wie wir uns für den Frieden richtig bereiten können. Sie prangert in den Botschaften auch immer wieder die Sünde an, die als größtes Übel in unserer Beziehung zu Gott zu bezeichnen ist. Oft fehlt bei uns die richtige Einsicht, das rechte Sündenbewusstsein. Auch manche Priester irren sich oft in Bereichen, wo sie beispielsweise sexuelle Handlungen, die nicht in der sakramentalen Verbindung der Ehe geschehen als normal und was noch schlimmer ist – es als keine Sünde ansehen, wenn Menschen zu ihnen zur Beichte kommen. Aber nicht nur das ist Sünde, sondern alles das kann man als Sünde bezeichnen, das uns den Frieden in Gott raubt.

Indifferent gegenüber der Gnade Gottes

„Satan ist stark und will euch alle gegen Gott wenden und euch zu all dem zurückbringen, was menschlich ist, und in den Herzen alle Gefühle gegenüber Gott und den Dingen Gottes zerstört“

Wir werden durch die verschiedensten Dinge versucht. Maria warnt uns vor den Versuchungen, die sich im geistigen Bereich abspielen, welche Eingebungen von unten sind, die uns von Gott entfernen. Satan bedient sich auch vieler Medien, um uns von unserer Bestimmung, abzulenken, welche ist: „Gott zu loben, ihn zu ehren, und ihm zu dienen.“ Die Medien, vor allem das Internet, sind voll von sittenwidrigen Inhalten, die uns letztendlich herunter ziehen. Gewalt, Pornographie und Hasspostings bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs. Wenn wir uns zu viel auf die Medien einlassen, kann es passieren dass wir unsere Beziehung zu Gott ganz aus den Augen verlieren und für seine Gnade nicht mehr empfänglich sind. Es gibt einfach zu viel Ablenkung, aber leider auch zu viel Sünde in den modernen Unterhaltungsmedien. Deshalb warnt Maria auch speziell vor den folgenden 3 Dingen:

Die Schattenseiten der modernen Welt

„Ihr, meine lieben Kinder, betet und kämpft gegen den Materialismus, den Modernismus und den Egoismus, die euch die Welt anbietet“

Ich gehe auf die einzelnen Dinge etwas genauer ein:

Materialismus:

Das „immer mehr haben wollen“, „nie genug zu bekommen“, ist gleichzusetzen mit der Gier. Wir haben im Westen alles, was wir uns wünschen können – und die Meisten haben auch die Mittel, sich ihre materiellen Wünsche zu erfüllen. Jedoch müssen wir auch die andere Seite der Konsummentalität betrachten:

In den Entwicklungsländern haben die Leute nicht die gleichen Möglichkeiten auf Güter zuzugreifen, wie wir sie haben. Wir kaufen immer Neues und werfen das Alte bald weg. Die Produktion der neuen Waren verursacht auf vielen Gebieten starke Umweltschäden. Man braucht nur daran denken, dass beinahe jeder sich hier ein Auto leistet, welches (auch bei Elektroautus) bei der Herstellung die Umwelt belastet und auch im oder nach dem  Einsatz die Natur verpestet. Nicht nur Autos, sondern alle elektronischen Geräte, so segensreich sie auch sein mögen, hinterlassen wahre Seen von giftigem Produktionsmüll. Der Energieaufwand für die Nutzung dieser Geräte wird hauptsächlich aus nuklearer Energie oder durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen gedeckt. In Österreich haben wir zwar mehr Wasser und Windkraftwerke, jedoch wird dennoch unsauberer Strom importiert und andere Länder denken noch weniger Ökologisch Auch Papst Franziskus weist in seiner Umweltenzyklika auf diese Problematik hin. Ich kann nur empfehlen, diese zu lesen, da sie sehr wichtige Denkanstöße zur noch nie so nötig gewesenen Rettung unseres Planeten liefert. Die Umweltschäden, die der westliche Lebensstil verursacht, sind enorm. Und wen treffen die Naturkatastrophen und der Klimawandel mit seiner Erderwärmung am meisten? – die Entwicklungsländer. Diejenigen, die am wenigsten von den Gütern profitieren, mit denen wir hier den Planeten zerstören.

Auf den Modernismus bin ich schon vorhin eingegangen. Ein drittes Übel, welches uns Maria nennt, ist der…

Egoismus und die ungerechte Güterverteilung

Das Übel des Egoismus spielt sich nicht nur im geistigen Bereich ab. Auch die Unfähigkeit unserer Politker, Konzepte zu entwickeln, welche der gerechten Güterverteilung dienen würden, spielt dabei mit. Die Güter der Welt sind für alle da. Die Ressourcen auch. Nur weil wir über mehr Goldreserven verfügen, als die armen Länder, heißt das noch lange nicht, dass wir das Vorrecht auf die Güter besitzen, die wir durch die exzessive Ausbeutung des Planeten gewinnen.

Die Erde gehört uns allen, um es einmal im Besitzdenken zu sagen. Der Egoismus lässt uns denken, – wir arbeiten, – wir haben uns diesen Wohlstand auch verdient. Haben wir eben nicht. Wir haben nicht das Recht, den Planeten auf eine Art und Weise zu traktieren, der ihn für kommende Generationen unbewohnbar machen könnte. Und es läuft auch schon alles in diese negative Richtung. Wüstenbildungen, die den Armen Menschen das Land rauben, gibt es sogar schon jetzt. Und dann noch nicht einmal bereit zu sein, mit den Ärmeren zu teilen, zeigt uns die Tiefe unserer geistigen Krise auf.

Wir haben nicht das Recht, einen Großteil der Ressourcen hier auf diesem Planeten für uns zu beanspruchen, ohne dabei an die Mitmenschen zu denken, die mindestens genausoviel ethischen Anspruch auf diese Ressourcen haben. Auch das ist Sünde, die uns den Frieden rauben muss. Es geht gar nicht anders. Wir sind zwar betäubt vom Lärm der Welt, von den vielen teuren Spielereien, mit denen wir uns tagtäglich befassen, aber Maria warnt uns. Wir sollten auch erkennen, dass dieses Verhalten Sünde ist. Der Egoismus zerstört nicht nur unsere Beziehungen zu den armen Völkern und untereinander, er zerstört auch unsere Welt.

Es ist gut, die Botschaft Mariens einmal aus ihrer ethischen Perspektive zu betrachten. Wir könnten, wo wir gefordert sind, Konsequenzen aus dem oben gesagten ziehen. Maria lädt uns immer ein, kleine Schritte zu machen um auf einem guten Weg voranschreiten zu können. Wir könnten, wo es möglich ist, mehr zu Fuß gehen oder andere Formen der Abtötung gegenüber dem Modernismus wagen. Es gibt viele Möglichkeiten, wo wir gefordert sind.

Entscheidet euch für die Heiligkeit

„Ihr, meine lieben Kinder, entscheidet euch für die Heiligkeit, und ich halte mit meinem Sohn Jesus Fürsprache für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Was kann Heiligkeit für uns im Sinn der heutigen Betrachtung bedeuten? Es meint mehr, als sich auf fromme Übungen zu beschränken und dem Leid in der Welt gegenüber indifferent zu bleiben. So wichtig das Gebet ist – und es sollte uns das Wichtigste sein, was wir in unserem Leben haben, müssen wir dennoch auch selbst aktiv werden.

Heiligkeit kann hier bedeuten, in dem einen oder anderen Bereich gegen den Strom zu schwimmen. Das tun wir eh schon, wenn wir beten und die Sakramente empfangen. Weiten wir unser, bei vielen Anstoß erregendes Verhalten, ein wenig aus. Wir könnten fairer zu den Flüchtlingen sein, die nicht aus Kriegsgründen ihr Land verlassen, sondern weil es ihnen die Klimaveränderungen schwerer gemacht haben, ihre Existenz aufrecht zu erhalten.  Wir könnten wieder den Armen sehen, der an den Rand geraten ist. Oder wir könnten, sofern wir die Mittel dazu haben, an einer gerechteren Welt mitarbeiten. Sich beispielsweise an einer Aktion, wie https://w3.marysmeals.at/ (Mary’s Meals) beteiligen wäre so etwas.

Laudato Si, die Umweltenzyklika wird von vielen in der Kirche nicht beachtet. Obwohl sie längst schon überfällig war, wird sie leider vielerorts nicht angenommen. Das traurigste Beispiel bieten momentan die USA, welche es mit ihrer Verschwendung und Müllproduktion / Kopf auf die Spitze treiben. Wenn die Wirtschaftsverantwortlichen dann ihre eigenen Ethiker in die Gremien holen, welche ganz den wirtschaftlichen Interessen dienen, und, wie es in den USA erst kürzlich geschehen ist, den Klimawandel als Erfindung bezeichnen, sollten wir nicht vergessen, dass es in diesem Bereich in Wirklichkeit schon 5 vor 12 geschlagen hat und ein Umdenken längst an der Zeit wäre.

 

Andreas

Weihnachtsbotschaft vom 25. Dezember 2016

Botschaft der Gospa aus Medugorje vom 25.12.2016

Liebe Kinder! Mit großer Freude bringe ich heute meinen Sohn Jesus zu euch, damit Er euch Seinen Frieden schenke. Öffnet eure Herzen, meine lieben Kinder, und seid froh, dass ihr Ihn empfangen könnt. Der Himmel ist mit euch und kämpft für den Frieden in euren Herzen, Familien und in der Welt, und ihr, meine lieben Kinder, helft mit euren Gebeten, dass es so sein wird. Ich segne euch mit meinem Sohn Jesus und ich rufe euch auf, die Hoffnung nicht zu verlieren, und dass euer Blick und euer Herz immer in Richtung Himmel und Ewigkeit ausgerichtet sein werden. So werdet ihr Gott und Seinen Plänen gegenüber offen sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Betrachtung zur aktuellen Botschaft

 

Die Botschaft ist diesmal ganz einfach. Es geht um den Frieden. Der Friede ist nicht immer greifbar, aber Gott will ihn uns immer schenken.  Wenn wir beten, öffnen wir uns für die barmherzige Liebe des Vaters. Diese ist mit Frieden gleichzusetzen. Und zwar ist die Liebe Gottes wirklich Friede für unsere aufgescheuchten Herzen.
Man sucht ja immer nach dem Frieden. Oft machen wir ganz schön großen Blödsinn, weil wir in unserem Herzen keinen Frieden haben. Wir meinen, dass Menschen unserer Selbstverwirklichung, unserem Herzensfrieden im Weg stehen würden. In Wirklichkeit ist das aber ganz anders. Durch die Gemeinschaft mit Gott und der Gemeinschaft untereinander kommen wir tatsächlich zu diesem Frieden.  Wenn wir auf Gott hin ausgerichtet sind und unser Blick in Richtung Himmel und Ewigkeit gelenkt ist, werden wir zu Menschen, die den Plänen Gottes gegenüber offen sind. Gott will uns seine Liebe schenken, jeden Tag aufs Neue. Maria ist die Ausspenderin seiner Gaben und Gnaden, sie ist die Braut des heiligen Geistes. Wir können uns sicher sein, dass Maria nicht zu uns kommt, um uns lehre Versprechungen zu überbringen. Sie möchte uns zum Gebet anleiten, dann kann sie auch die Geistesgaben über uns erbitten. Gott ist sehr großzügig. Er hat viel zu geben, aber um uns mit ihm zu verbinden, braucht es das Gebet.

Das Gebet ist für uns wichtig

Gott braucht unsere Gebete, weil er uns gerne nahe ist, aber vor allem dafür, dass er uns mit seinem heiligen Geist verändern kann, braucht er sie. Er will uns nämlich zu seinen Mitarbeitern machen, zu Menschen, die von seiner Liebe und seinem Frieden berührt worden sind und diesen Frieden in die Welt hineintragen. Deshalb ist es keine verlorene Zeit, Tag für Tag den Rosenkranz zu beten. Das Gebet ist nichts weiter als das Eintreten Gottes in die Welt. So kam Gott, wie es im „Gegrüßt seist du Maria…“ heißt, vor gut 2000 Jahren über den Engel Gabriel zu Maria. Maria war so empfänglich für die Gnade, dass sich das Wort Gottes, das sie vernahm, in ihr manifestierte,  zum Menschen wurde. Sie brachte uns Jesus zur Welt, wahrscheinlich in Betlehem. Das göttliche Wort wurde Fleisch, wie es im Johannesprolog heißt. Auch heute will das göttliche Wort Fleisch werden, jedoch sind die Umstände anders. Gott braucht uns und unsere Hände. Maria ruft uns auf, Menschen zu werden, die beten, Menschen, in denen Gott wieder Mensch werden kann.
Hören wir oft auf die Worte des Engels und beten wir mit Freude den Rosenkranz, damit auch wir solche Menschen werden, die von Gottes Gnade getragen sind, seine Liebe leben und somit zu Kindern Mariens werden, die den Frieden in ihren Herzen tragen.
Verlieren wir dabei nie die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit, die er immer bereit ist, uns durch seine Priester im Sakrament der Versöhnung zukommen zu lassen.

Eine Frohe Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen,

Andreas