Dankbarkeit für Gottes Gaben: Monats – Botschaft vom 25. November 2016

Monatliche Botschaft der Gospa – November

 

Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, zum Gebet zurückzukehren. In dieser Zeit der Gnade hat Gott mir erlaubt, euch zur Heiligkeit und zum einfachen Leben zu führen, damit ihr in den kleinen Dingen Gott den Schöpfer entdeckt, damit ihr euch in Ihn verliebt und damit euer Leben Dank sei für alles, was Er euch gibt. Möge, meine lieben Kinder, euer Leben in Liebe eine Gabe für die Nächsten sein, und Gott wird euch segnen, ihr aber legt Zeugnis ab ohne Interesse aus Liebe zu Gott. Ich bin mit euch und halte vor meinem Sohn Fürsprache für euch alle. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Beten als Anliegen der Muttergottes

 

Im ersten Teil der Botschaft lädt uns Maria wieder zum Gebet ein. Es ist wichtig zu beten, wenn wir schon jetzt Frieden in unserem Herzen haben wollen. Das Gebet verbindet uns mit Gott und bringt uns seiner liebenden Zuwendung näher. Viele Menschen glauben das nicht, aber wenn man einmal einen Schritt auf Gott zugegangen ist und zu beten begonnen hat, kommt er uns sehr schnell mit seiner Liebe entgegen.

 

Manche frisch Bekehrte beten oft viele Stunden am Tag, weil sie einfach von der Liebe überwältigt sind, die ihnen der heilige Geist ins Herz einflößt. Das ist auch gar nicht schlecht, wenn man schöne Erfahrungen mit Gott gemacht hat. Ein Priester hat mir einmal gesagt, der Anfang der Bekehrung ist das Baden in der Gnade. An jedem geistlichen Weg steht am Beginn ein sich „beschenken lassen“ von der Liebe Gottes. Einfach in seinem Herzen zu ruhen und Gott zu genießen. Natürlich reift der Glaube mit der Zeit. Spätestens wenn uns die ersten Kreuze nach diesen schönen Erfahrungen mit dem heiligen Geist geschenkt worden sind, merken wir, dass wir auch gefordert sind. Der Glaube wird reifer, wir wissen dann um Gottes Treue und dass er schon eine gewisse Zeit mit uns im Gebet gegangen ist. Wir halten Schwierigkeiten aus, weil wir uns Gottes Nähe immer sicher sein können und immer uns immer mit ihm betend verbinden können. Es ist viel Wert, wenn wir einen Schritt auf Gott zugehen und zu beten beginnen.

Die Demut und Bescheidenheit

 

Maria will uns zu einem einfachen Leben und zur Heiligkeit führen. In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft wird es immer wichtiger, dass wir ein bewussteres, reduzierteres Leben haben. Der westliche Lebensstil lässt sich nicht auf alle Menschen übertragen. Die Schäden an der Umwelt lassen sich nicht mehr leugnen. Wenn jeder Mensch auf der Welt so leben würde, wie ein durchschnittlicher Amerikaner oder ein Europäer, wenn es darum geht Umweltschäden herbeizuführen und Abfälle zu produzieren, wäre unser Planet schon tot. Wir müssen uns deshalb besinnen und rechtzeitig einhaken. Wir können nicht bis ins unendliche die Welt mit Atommüll, Abgasen, und vielem anderen, was schlecht ist belasten. Man muss auch beachten, dass die Fleischindustrie viel zu viele Tiere für den Markt züchtet und die Massentierhaltung oft keine Rechte für das Tier vorsieht. Hier könnte man mit einigen fleischfreien Tagen in der Woche schon einmal als Vorbild wirken. Die Haltungsbedingungen sind oft eines Lebewesens nicht würdig, es kostet ein vielfaches Mehr an Ressourcen um ein Kilo Fleisch herzustellen, im Vergleich dazu ein Kilo Getreide zu produzieren. Das wird bei der kommenden Ressourcenknappheit ein großes Problem werden. Das Leben, auch das des Tieres, die Schöpfung, die ganze Welt ist uns anvertraut. Wir sind von Gott dazu berufen, sie zu hüten. Der Mensch darf den Planeten nicht einfach zerstören und unbedacht verschwenden. Dafür ist unsere Verantwortung zu groß. Eine Verantwortung, die wir haben, weil wir eben mit Vernunft und Verstand und der Gabe zur Einsicht ausgestattet sind. Die Welt sollte uns, da wir auch ein biologischer Teil von ihr sind, mehr am Herzen liegen. Und deshalb wäre ein erster wichtiger Schritt in eine gute Richtung ein reduzierteres-  oder wie die Gottesmutter sagt, ein einfaches Leben. Man kann nicht endlos verbrauchen, – ohne Rücksicht auf Verluste.

Dankbarkeit, zufrieden sein

 

So ein Leben wird uns auch dankbarer für die Gaben machen, die wir haben. Es kann auch das eigene Gewissen etwas erleichtern, wenn wir vorsichtiger und zurückhaltender mit der Natur umgehen. Wir werden in den kleinen Dingen Gott, den Schöpfer entdecken können. Jeder Verzicht kann aufgeopfert werden und uns näher zu Gott bringen. Wenn wir bewusster und einfacher leben, wissen wir das mehr zu schätzen, was wir schon haben. Unser Leben soll Dank sein für alles, was Gott uns gibt. Dank liegt auch im bewussten Wahrnehmen der schon vorhandenen Gaben.

Gabe für den Nächsten werden

 

So wird unser Leben eine Gabe für den Nächsten. In dem Sinne, dass wir andere mit unserer Einfachheit inspirieren und Denkanstöße für die Mitmenschen liefern. Nicht das schlechte Beispiel von vielen hat mehr Gewicht, sondern die wenigen, die mit gutem Beispiel vorangehen sind es, die mehr Aussagekraft besitzen. Mit unserem guten Beispiel können wir Zeugnis geben. Ein Zeugnis für das Leben, das Leben der Ungeborenen, die oft schon im Mutterleib geopfert werden, weil sie unser Leben durcheinander bringen könnten, uns herausfordern würden. Ein Zeugnis, dass wir auch das Leben an sich achten, in der Schöpfung, in dem Einsatz für die Natur und für die Mitmenschen, die unserer Hilfe bedürfen. Wir müssen Solidarischer werden, dann sind vielleicht auch manche werdenden Mütter nicht mehr so sehr auf sich allein gestellt, dass sie vor lauter Schwierigkeiten, die sie mit einer Schwangerschaft haben, so sehr in die Enge geraten, dass sie zu der Meinung gelangen, es wäre leichter, das Kind würde nicht geboren werden.

Wir müssen uns für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen, dort wo sie als bedroht gilt. Im Mutterleib, dort wo Kriege herrschen oder beim Umweltschutz. Wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, um einen ethisch akzeptablen Weg vorzuzeigen. Nicht deshalb, weil man uns dann bewundert,  – das werden wir damit sicher nicht – man wird viel mehr durch so ein Wirken in Frage gestellt. Wir stellen damit die Konsumgesellschaft in Frage und werden auf Widerstand stoßen. Das sollen wir aber ganz einfach ohne Interesse machen, aus Liebe zu Gott und seiner uns anvertrauten Schöpfung, die seine Schönheit widerspiegelt und uns mehr am Herzen liegen muss.

 

Dafür betet Euer

 

Andreas

Botschaft vom 25.10.2016

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf: Betet für den Frieden! Lasst die Selbstsucht und lebt die Botschaften, die ich euch gebe. Ohne sie könnt ihr euer Leben nicht verändern. Das Gebet lebend, werdet ihr Frieden haben. Im Frieden lebend, werdet ihr das Bedürfnis verspüren, Zeugnis abzulegen, denn ihr werdet Gott entdecken, den ihr jetzt als fern empfindet. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, und erlaubt Gott, dass Er in eure Herzen eintritt. Kehrt zum Fasten und zur Beichte zurück, damit ihr das Böse in euch und um euch besiegt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!
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Die Muttergottes lädt uns ein, wieder für den Frieden zu beten. Angesichts der erschreckenden Ereignisse rund um Selbstmordattentate und Terrorismus, die zu einer richtigen Bedrohung geworden sind, erinnert uns die Gospa wieder daran, dass der Friede keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen uns für ihn einsetzen, ihn aber als Erstes von Gott erbitten im Gebet. Der Friede ist ein Geschenk. Er kann nur von Gott gegeben werden, ist er immerhin ein Anteil seines Wesens.
Umso tragischer ist es, wenn Menschen behaupten, sie würden im Namen Gottes Gewalt anwenden. Gewalt und Hass, Mord und Tötung sind aber keine Eigenschaften, die man auf Gott beziehen sollte.Gott ist die Liebe und niemand darf sich  zum Herrn über Leben und Tod machen. Dieses aggresive und strengstens zu verurteilende Verhalten dass in heutiger Zeit verstärkt auftritt, kann und darf man einfach nicht auf Gott beziehen. Das wäre eine Pervertierung seines Wesens, die nur jemanden einfallen, der von Gott gar nichts weiß oder jemanden, der die Liebe Gottes noch nicht kennengelernt hat.
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Und genau das ist der zweite Punkt der Botschaft: „Lasst die Selbstsucht und lebt die Botschaften“. Die Muttergottes will nicht dass wir zu Egoisten werden, die das Gute im Nächsten nicht mehr erkennen können. Sie spricht uns tröstende Worte in den Botschaften zu, sie spricht zu uns von der Liebe Gottes, mitten in einer dem Anschein nach erkalteten Welt. Wir brauchen ihre Worte gerade jetzt und heute. Die Menschen müssen sich bekehren. Maria lädt uns ein zu beichten, die Bibel zu lesen, uns auf Gott auszurichten. Wir sollen beten, für die Liebe Gottes empfänglich sein und dadurch zu seinen(Gottes) Zeugen in der Welt werden. Wie uns Jesus in der Bergpredigt schon anleitet, ist nur die Liebe eine hinreichende Antwort auf den Hass, der sich in unserer Welt manifestiert hat. Die Liebe ist das Gegenmittel, mit dem wir die Herzen der Anderen, die oft erkaltet sind, erweichen können. Es ist schwer zu lieben, wenn man nie geliebt worden ist. Deshalb lädt uns die Muttergottes immer wieder dazu ein, für diejenigen zu beten, die die Liebe Gottes noch nicht kennen gelernt haben. Wenn wir zu beten beginnen, werden wir den Frieden immer mehr in uns tragen und können ihn so zu den Anderen bringen. Der Friede ist immer ein Geschenk Gottes. Wenn wir Gottverbunden leben, erhalten wir Anteil an seinem Frieden. Und nur der Friede des Allmächtigen kann die Welt verändern. Jesus sagt uns: „Meinen Frieden hinterlasse ich euch… nicht einen Frieden, wie ihn die Welt kennt gebe ich euch….“ Der Friede, der uns im Glauben begegnet ist Anteil am Wesen Gottes, Anteil an ihm selbst. Und dieser Friede macht uns wirklich glücklich, weil er nicht im Wirbel der Sinne verlorengeht. Es ist kein Friede, wie ihn die Welt durch ihre vielfachen (Wellness)-Angebote zu geben versucht. Maria spricht vom wahren Herzensfrieden, den uns Gott schenken möchte. Er will ihn allen schenken. Wir sollten daher nicht an den falschen Orten nach dem wahren und einzigen Frieden suchen.
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Dazu müssen wir auch das Sakrament der Beichte in Anspruch nehmen. Oft sind wir durch Hass, Egoismus, Zorn, Neid (alles Eigenschaften, die dem Wesen Gottes entgegenwirken und von einem anderen Geist, einem Ungeist kommen) verwundet oder haben andere damit getroffen. Es ist nötig, uns zu versöhnen, unsere Unzulänglichkeiten vor Gott zu bekennen, damit wir davon befreit werden und sein heiliger Geist uns reinigen kann. Gott selbst ist der, der ohne Sünde ist. Gott hat als einziger das Recht, die Sünder anzuklagen, weil er anders ist. Aber er klagt uns nicht ant. Er nimmt die Schuld von uns, ja er stirbt am Kreuz, weil er dies alles sühnt. Wir hätten alle Strafe verdient, weil wir zur Sünde neigen und das meistens Konsequenzen in unserem Leben hat. Gott hätte das nicht. Er hat nie auch nur eine einzige Handlung begangen, die nach Sühne rufen würde. Er sündigt nicht. Sein Wesen ist Liebe. Und nur so kann er Gerechtigkeit üben. Wir sollten sühnen, doch er bringt das einzige Opfer, das zu sühnen in der Lage ist- aber für die ganze Welt. Weil er die Liebe ist, macht er alles wieder gut, was wir gegen die Liebe getan haben. Wir sollten im kleinen Sühne leisten, aber Gott macht das im Großen, weil er Gott ist. Er entsühnt uns praktisch alle mit seiner immerwährenden Liebe, die keine Flecken der Sünde kennt und vollzieht dies auf Golgotha, den Ort, an dem sein Menschsein ein Ende hätte nehmen sollen. Er liebt die Menschen so sehr, dass er kein Opfer scheut, das Heil der Juden für alle zugänglich zu machen. Er nimmt es in Kauf, zu sterben, damit wir in der Folge Anteil an seiner Liebe haben. Eine Liebe, die uns wiederum rechtfertigt in unserer Schuld. Ohne dieses Ereignis wüßten wir nichts von der Liebe Gottes und würden ihre heilende Wirkung nicht durch die Priester im Sakrament der Beichte geschenkt bekommen.
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Der Friede ist bedroht.
Was können aber wir tun? Wir können Fasten. Fasten in der Sünde, fasten im Zorn, im Hass, Fasten im Bösen. Wir können auch körperlich fasten. Pater Slavko hat ein gutes Buch über das Fasten geschrieben. Ich muss ehrlich sagen, die Enthaltung von Speisen fällt mir am schwersten. Aber das Buch ist eine Anleitung, wie die Fastenpraxis vernüftig umgesetzt werden kann. Jede Übertreibung wäre schlecht, aber viele, die in Medugorje fasten gelernt haben, berichten von dessen positiver Wirkung auf Geist, Seele und Spiritualität. Aber vor allem sollen wir in den Dingen fasten, die uns zum Bösen ermutigen. Vielleicht etwas weniger Fernsehschauen – die meisten Filme und Sendungen verherrlichen sowiso nur die Gewalt oder transportieren unter vielem anderen unsittliche Inhalte. Man muss im Leben auch manchmal eine Auswahl treffen und sich vor Berieselungen schützen, die uns negativ beeinflussen. Man kann auch Fasten in Speise und Trank, aber wir haben so viel mehr Möglichkeiten, Opfer zu bringen, die uns letztendlich dem Frieden Gottes näherbringen.  Ignatius von Loyola sagt, dass der Mensch dazu geschaffen ist, Gott zu loben, ihm Ehre zu erweisen und ihm zu dienen. Alles übrige in der Welt ist auf den Menschen hin geschaffen, eben um dazu zu kommen, Gott zu verherrlichen und zu lieben. Früher war der Advent eine kleine Fastenzeit, die uns auf Weihnachten vorbereitet hat. Vielleicht gelingt es auch uns, eine Gute Auswahl zu treffen und uns wieder auf Gott hin neu auszurichten durch den einen oder anderen kleinen Verzicht.
Maria wird sicherlich für uns Fürsprache einlegen, damit wir in dieser Zeit zum Frieden finden. Dafür werde auch ich beten.
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(Andreas Gold)

Botschaft vom 25. September 2016

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch zum Gebet auf. Das Gebet möge euch Leben sein. Nur so wird sich euer Herz mit Frieden und Freude erfüllen. Gott wird euch nahe sein und ihr werdet Ihn in eurem Herzen als Freund fühlen. Ihr werdet mit Ihm reden wie mit jemandem, den ihr kennt, und, meine lieben Kinder, ihr werdet das Bedürfnis haben, Zeugnis abzulegen, weil Jesus in eurem Herzen sein wird und ihr vereint in Ihm. Ich bin mit euch und liebe euch alle mit meiner mütterlichen Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid! “

Das Gebet möge euch Leben sein

Maria sagt uns, wie wichtig es ist, zu beten. Sie kommt nun schon über 30 Jahre und wird nicht müde, uns zu erklären, wie wichtig das Gebet ist. Warum soll uns das Gebet Leben sein? Weil:

Nur so wird sich euer Herz mit Frieden und Freude erfüllen

Friede. Danach sehnt sich jeder Mensch. Ein Franziskaner aus Medugorje hat einmal bei einem Vortrag gesagt: „Jede Handlung, die wir setzen, hat eine Sehnsucht nach Frieden zur Grundlage. Wir trinken Alkohol, weil wir nach Frieden suchen und ihn durch Betäubung erhoffen,wir rauchen eine Zigarette, weil man so zum Frieden kommt, wenn man die Sucht befriedigt. Sogar wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, wollte er kurzfristig Frieden haben.“ Jedoch den wahren Frieden kann uns nur Gott geben. Und nur er ist der Friede, der den anderen und mir selbst nicht nur nicht schadet, sondern auch nützt.

Und Gott finden wir am sichersten im Gebet. Natürlich finden wir Gott auch im nächsten, in einer Gemeinschaft, im Bruder oder in der Schwester. Maria ruft uns auf, zu beten. Wenn wir aber keine Gemeinschaft haben, in der wir beten können, unsere Familien noch nicht bereit sind für das Familiengebet, können wir immer noch allein zu Gott beten. Gott ist schon in sich Gemeinschaft, indem er ein Austausch der Liebe ist. Der Mensch ist Gott ähnlich geschaffen. Daher benötigt er als Sozialwesen die Gemeinschaft mit anderen. Aber Maria geht es hier anscheinend in erster Linie um das persönliche Gebet – oder doch nicht?

Gott wird euch nahe sein und ihr werdet Ihn in eurem Herzen als Freund fühlen.

Maria spricht uns alle gemeinsam an. Diejenigen, die ihre Worte hören und sie annehmen – die, die zu beten beginnen, wie uns Maria lehrt, sind von ihr gerufen. Ob wir nun das Glück haben, in Gemeinschaft zu beten oder gerade allein die Verbindung zu Gott suchen: Gott will uns seinen Frieden und seine Freude schenken.

Maria sagt uns weiter, dass Gott unser Freund sein möchte. Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von Gott. Der Sub-Regens des Wiener Priesterseminars Markus Muth hat uns einmal darüber einen Vortrag gehalten. Manche sehen in Gott einen alten Mann, der halb erblindet ist und eh nicht so recht weiß, was los ist. Andere sehen in ihm einen strafenden Richter, der nur darauf wartet, uns einer Sünde zu überführen. Solche und ähnliche falsche Gottesbilder hat er uns vorgestellt.

Maria aber sagt uns: Gott ist anders. Er liebt euch, sucht eure Nähe. Er wünscht sich auch, dass ihr Betet, um auch von eurer Seite auf ihn zuzugehen. Er will eine „Beziehung“ zu uns haben – mehr: Gott will unser Freund sein.

Wir dürfen ihn kennenlernen. Mit ihm „Beten“, in Dialog treten. Wie wir das letztendlich anfangen – da gibt es viele Möglichkeiten. Die Gebetsweise, die am einfachsten zu lernen ist – im Bezug zu ihrer Effektivität – ist der Rosenkranz. Aber auch die Stille ist Gebet. Das Brevier. Die Schriftbetrachtung, die Anbetung, das Ruhegebet (Vgl. Dr. Peter Dyckhoff). Natürlich ist Maria der Rosenkranz besonder lieb. Das liegt daran, weil er Gott besonders lieb ist. Und warum ist er das? Weil der Rosenkranz ganz einfach den Weg wiederholend betrachtet, auf dem Gott einst in die materielle Welt eingetretenist.
Der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet, welches auf der anderen Seite auch uns mit Gott verbindet, welches uns Gott nahe bringt. Es hat Jesus, der die Inkarnation Gottes ist, im Zentrum seiner Betrachtung. Daher arbeiten wir uns auf dieser Gebetsschur jedesmal, wenn wir ein Ave Maria beten zur Mitte vor, zu Jesus -der ganz einfach Gottes große Liebe zu den Menschen ist.

So wird Jesus in uns geboren. Jesus wird in unseren Herzen sein. Der heilige Geist wird in uns zu beten beginnen und wir werden zu Freunden Gottes auf dieser Welt. Damit werden wir zu Menschen, die liebenswerter sind. Liebende Menschen sind attraktiver. Und Liebende werden wir, wenn wir selbst Liebe erfahren haben. Hatten wir das Pech, in dieser Welt wenig geliebt worden zu sein, zögern wir nicht und werfen uns in die Arme des guten Gottes – er möchte uns Freund sein. Ein Freund, der für uns da ist, der uns liebt.

(Andreas Gold)

An der Hand der Gospa

 

 

Hier ensteht  ein Webprojekt, welches sich mit dem Gebetsort Medugorje auseinandersetzt. Ich bin Student der Theologie und bereite mich auf das Priestertum vor. Die Botschaft von Medugorje war dabei ausschlaggebend, dass ich dieser Berufung zu folgen begonnen habe. Ich fahre gerne an den besagten Ort und nutze ihn – wie viele Pilger – zur geistlichen Hygiäne und Erbauung

Hier werden zukünftig Betrachtungen zu den Monatsbotschaften online gestellt. Ich profitiere persönlich sehr aus der Spiritualität, die aus den Botschaften der Gospa hervorgeht, und möchte dies gerne mit der Welt teilen.

Das Projekt ist am Anfang. Es soll zur geistlichen Erbauung dienen, für Freunde von Medugorje und solche, die es noch werden wollen.

Es soll keine Entscheidung der Kirche über die Echtheit der Erscheinungen vorweggenommen werden. Jedoch soll sich ein geistlicher Weg zeigen, der über die Botschaften bestritten werden kann und meines Erachtens auch lebbar ist. Den Nutzen, den man davon erhält darf jeder selbst für sich beurteilen.

Da ich auch mit vielen Lastern zu kämpfen hatte und habe, werde ich versuchen die Radikalität, zu der uns Maria in der Jesusnachfolge und deren Umsetzung im Gebetsleben aufruft, nicht zu untergraben. Man muss manchmal auch Hart sein zu sich selbst und diese Opferbereitschaft auf sich nehmen, zu der uns Maria immer wieder aufruft, um nicht im Fahrwasser schlechter Gewohnheiten dahinzufaulen.

Maria liebt uns. Sie ist von der größten Liebe getrieben. Eine Liebe, die so stark war, dass sie in ihr Fleisch angenommen hat. Damit hat sie uns Jesus geschenkt – den der im hl. Geist ist und aus ihm kommt. Also, den, der ganz aus Gott ist und deswegen Gottes Liebe in der Person eines Menschen sichtbar werden hat lassen können. Und die Liebe Gottes ist groß. Sie ist sogar so groß, dass man sie nie begreifen kann. Diese Liebe hat das Opfer nicht gescheut. Jesus hat es in kauf genommen, zu sterben, im Wissen, dass das Heil der Juden übergreift zu den anderen Völkern.

Wenn wir die Botschaften als einen Anruf der Liebe Gottes betrachten, ist es leichter möglich die asketischen Bemühungen zu verstehen, die uns mitunter abverlangt werden können. Natürlich darf man sich nicht überfordern. Die Muttergottes regt zwar auch zum Fasten an, jedoch sollen wir immer nur in kleinen Schritten vorangehen. Sonst übernehmen wir uns und geben auf, weil wir das ganze nicht auf einmal schaffen. Wir sollen aber kleine Opfer bringen. Maria überfordert uns nicht, jedoch führt sie zu einem Ideal hin, dass uns Jesus ähnlicher macht. Und damit werden wir mehr und mehr den neuen Menschen anziehen. Wir werden Gott ähnlicher. Es fällt uns leichter, unseren nächsten zu lieben, wenn wir auf die Botschaften hören. Wir lernen den Verzicht, das Opfer, welche Voraussetzungen dafür sind, dass wir einander die Verletzungen vergeben können, die wir uns gegenseitig zugefügt haben.

Opferbereitschaft, Fasten, Liebe – zu Gott und zum Nächsten. Dazu gehört auch die Versöhnung, die Beichte. Gebet ist wichtig, um die Verbindung zu Gott herzustellen. Da empfiehlt uns die Muttergottes besonders das Rosenkranzgebet. Ganz besonders nah ist uns Gott jedoch in der Eucharistie. Es ist traurig, dass dieses Geschenk (Eucharistie), das uns Gott macht, immer weniger gewürdigt wird. Auch eine allzu liberal gedachte Anpassung der Eucharistiefeier an die evangelische Mahl-Praxis kann problematisch werden. Wenn wir schon dieses Geschenk der Gegenwart Gottes in unseren Kirchen, Klöstern und in vielen Gebetsstätten haben, nämlich das Zelten Gottes in den Tabernakeln der Welt, dürfen wir es auch nutzen und in Anspruch nehmen. Gott schenkt so viele Gnaden durch das Allerheiligste und er freut sich auch, wenn wir zu ihm kommen und er uns dann beschenken kann.

stonesofmedugorje