Cardaijn Brief 25.12.2016

An die Freunde der Gemeinschaft Joseph Cardijn, 133. Brief

Liebe Kinder! Mit großer Freude bringe ich heute meinen Sohn Jesus zu euch, damit Er euch Seinen Frieden schenke. Öffnet eure Herzen, meine lieben Kinder, und seid froh, dass ihr Ihn empfangen könnt. Der Himmel ist mit euch und kämpft für den Frieden in euren Herzen, Familien und in der Welt, und ihr, meine lieben Kinder, helft mit euren Gebeten, dass es so sein wird. Ich segne euch mit meinem Sohn Jesus und ich rufe euch auf, die Hoffnung nicht zu verlieren, und dass euer Blick und euer Herz immer in Richtung Himmel und Ewigkeit ausgerichtet sein werden. So werdet ihr Gott und Seinen Plänen gegenüber offen sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Auch dieses Mal hat uns die Königin des Friedens eine wunderbare Weihnachtsbotschaft gegeben. Schon in einer der Botschaften aus den vergangenen Jahren sagte sie uns, dass es Worte vom Himmel sind. So wie damals in Bethlehem bringt uns die Muttergottes ihren Sohn Jesus, damit er uns seinen Frieden schenkt, der Frieden im Herzen, in den Familien und in der Welt

Wieder erinnert uns die Muttergottes an das Gebet.
Auch nach dem Adventvorsatz, mehr zu beten soll  es unser Leben bestimmen.

Es ist unfassbar, mit welch großer Geduld und Beharrlichkeit die Muttergottes in ihren Botschaften immer wieder vom Gebet spricht. Ich habe die Jahre 2000 – 2003 durchgesehen und dabei neun Themenkreise gefunden.

-Wie sollen wir beten?
– Für wen sollen wir beten?
-Was das Gebet bewirkt?
-Warum wir beten?
-Gemeinsam beten
-Maria betet für uns
-Beten und fasten
-Die Einladung Marias zum Gebet
-Hindernisse beim Beten

-Wie sollen wir beten?
Täglich eine bestimmte Zeit für Gott reservieren (4/2000)
Wir sollen uns dem Gebet öffnen, wie die Blumen den Strahlen der Sonne (3/2000)
In der Stille des Herzens niederknien, damit wir in Freude die Schönheiten bezeugen können, die Gott unserem Leben gibt (5/2001)
Unser Herz öffnen und alles schenken, was darin ist: Freude, Trauer und Krankheit (3/2002)
Die Schutzheiligen bitten, uns zu helfen, in der Liebe zu Gott zu wachsen (7/2002)
Nicht mit Worten, sondern mit dem Herzen (12/2002)
Das Gebet soll unser Alltag sein (6/2003)
Solange bis das Gebet zur Freude wird (7/2003)

Die Muttergottes sagt uns in ihrer Monatsbotschaft:
„Ich rufe euch auf, die Hoffnung nicht zu verlieren, dass Euer Herz und euer Blick immer auf den Himmel und die Ewigkeit ausgerichtet sind, so werdet Ihr für Gott und seine Pläne offen sein.“

Vom Dichter Novalis habe ich gelesen, dass er auf die Frage: „Wohin gehst Du?“, immer geantwortet hat: „Immer nach Hause.“

Unsere Heimat ist im Himmel. (Phil 3,20)

So lesen wir in der Heiligen Schrift. Hier auf ERden sind wir nur Pilger und Wanderer. Auch der Apostel Petrus spricht in seinem Brief davon: „Jetzt sind wir voll Hoffnung – im Himmel hält Gott für uns einen Besitz bereit, der nicht vergeht und der niemals aufgezehrt wird.“ (1 Petr 1,4)

Die Nahrungsvorräte, die Menschen angehäuft haben, verderben. Auch die größten Vorräte, die in den Scheunen lagern, werden einmal aufgezehrt  und gehen zu Ende. Mit dem Himmel ist es anders, die Schätze des Himmels bleiben. Darum lass Dir den Blick nicht vernebeln, sondern fasse das Ziel fest ins Auge.

Mit diesen Worten macht Dir der Apostel Petrus Mut. Das ist am Ende Deines Weges: „Wenn wir das Ziel erreichen, dann werden wir jubeln mit einer Freude, die unendlich sein wird.“ (Vgl. 1 Petr 1,8)

 

Abschließend noch unsere Termine:

Im Jänner gibt es an jedem Sonntag im KAJ-Zentrum den Gebetskreis mit dem gewohnten Programm: 18 Uhr Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligste und um 19 Uhr Hl. Messe. Am 15. Jänner 2017 gibt es im KAJ-Zentrum(Eisenstadt) vorher um 16:30 das Treffen der Gemeinschaft Joseph Cardijn mit dem Jahresbericht über den Talhof.

 

Auf ein Wiedersehen freut sich Euer

Ernst