Cardajin Brief 25.5.2017

An die Freunde der Gemeinschaft Josef Cardijn, 139. Brief

 

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Mai 2017:

„Liebe Kinder! Der Allmächtige hat
mir erlaubt, dass ich euch von neuem
zur Umkehr aufrufe. Meine lieben Kinder,
öffnet eure Herzen für die Gnade, zu
der ihr alle aufgerufen seid. Seid Zeugen
des Friedens und der Liebe in dieser
friedloser Welt. Euer Leben ist hier auf
Erden vergänglich. Betet, dass ihr durch
das Gebet nach dem Himmel und den
himmlischen Dingen lechzt, und eure Herzen
werden alles anders sehen. Ihr seid nicht allein,
ich bin bei euch und halte vor meinem
Sohn Jesus Fürsprache für euch.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

 

 

Eine ganz wunderbare Botschaft der Muttergottes geht mir nicht aus dem Sinn:
„Ich möchte, dass ihr euch in dem Himmel verliebt.“

Für mich steht in dieser Monatsbotschaft der Satz im Mittelpunkt:
„Euer Leben ist hier auf Erden vergänglich. Betet, dass ihr durch das Gebet nach dem Himmel und den himmlischen Dingen lechzt, und eure Herzen werden alles anders sehen.“

Unter den vielen Jugendlichen, die zum Konzert von Ludwig Hirsch, dem bekannten Liedermacher, gekommen sind, war ich einer aus der älteren Generation. Seit Jahren kenne ich sein Lied: „Kum, großer schwarzer Vogel.“ Was mich daran so fasziniert, ist der Refrain: Er lautet: „Auf geht’s mitten in den Himmel eine. In a neichi Zeit. In a neichi Welt. I werd singan, i werd lachen. I werd, des gibt´s net´ schrein. I werd auf amol kapiern, worum sich alles dreht. I werd glücklich sein.“

Nach dem Konzert wollte ich gerne mit Ludwig Hirsch über sein Lied sprechen. Als Abschluss und Höhepunkt seines Konzerts hat er es mit großer Ergriffenheit gesungen. Seine Antwort auf die Frage, die so viele Menschen bewegt: „Leben-Tod, was dann?“ Mit beiden Händen gleichzeitig machte er eine Bewegung hinauf. Als Illustration zum Text seines Liedes: „Auf geht’s mitten in Himmel eine.“ Und ergänzend fügte er hinzu: „Ja, so is wirklich.“
Junge Leute sagen mir immer wieder, dass sie sich nicht vorstellen können, wie es im Himmel sein wird. Ich gestehe: Ich auch nicht. Denn es ist eine neue Welt, so wie es in diesem modernen Lied beschrieben wird: „Auf geht’s mitten in Himmel eine. In a neichi Welt. In a neichi Zeit.“
Das ist ganz biblisch. Denn dort steht: „KEIN AUGE HAT ES GESEHEN.“ vgl. 1 Kor 2,9

Das Schönste, das wir je gesehen haben, wird dort noch übertroffen werden.

Als das Schiff Feuer fing, da rief eier der Matrosen: „Burschen, wir wollen kräftig beten, sonst fliegt das Ganze in die Luft.“ Es half ihnen, kühlen Kopf zu bewahren, so dass sie das Richtige taten, um das Feuer zu löschen. Das Schiff schwimmt immer noch.
Vielleicht findest du es zu hart, wenn jemand von unserem „SchiffErde“ sagte: „Nur das Gebet kann die Welt noch retten. Noch ein Weltkrieg und wir sind verloren.“
Das Beten, so erklärt es uns Jesus, kann Berge versetzen. Es kann alles vollbringen. Wir können das Gebet mit der Kraft von Sonnenstrahlen und Regentropfen vergleichen, die Segen bringen, weil sie so viele sind. Wenn tausende Menschen um etwas beten, dann sind sie die stärkste Macht der Welt. Ein Mensch mit Gott kann stärker sein als zehntausend ohne Gott. Das Werk der Politiker, die Friedenspläne entwerfen, ist zweifellos wichtig. Es genügt aber nicht. Ihre Verträge werden zum Fetzen Papier, wenn die Völker einander hassen. Um bei diesem Beten für die Welt mitzumachen, brauchst du nicht das Haus verlassen oder deine Arbeit vernachlässigen.
Jeden Tag hast du hunderte kleine Zeitlücken von zehn Sekunden oder einer Minute, die du mit kurzen Gebeten füllen kannst. Beim Erwachen am Morgen, beim Ankleiden, auf der Fahrt zur Arbeit, zwischen Telefonaten. Du kannst da sprechen: „Jesus, senke deine Gedanken in meinen Geist“ oder „Was willst du, dass ich jetzt tun soll?“
Sogar wenn du von einer Menge Menschen umgeben bist, kannst du mit deinem unsichtbaren Freund sprechen: „Jesus, du machst alles gut.“

 

Abschließend wieder unsere Termine:
Unsere Wallfahrt zur Mutter vom geneigten Haupt am Talhof findet diesmal am Pfingstmontag am 5. Juni 2017 statt.

Wie immer beginnen wir um 14 Uhr mit dem Rosenkranz und feiern um 15 Uhr die Hl. Messe.

Am Sonntag dem 11. Juni 2017 entfällt der Gebetskreis im KAJ-Zentrum.
Ich bin bei der Wallfahrt nach Fatima mit einer Gruppe aus dem Stift Heiligenkreuz. Ich werde in Fatima besonders Euer gedenken.

Am Sonntag dem 18. u. 25. Juni gibt es wieder den Gebetskreis.

 

 

Auf ein Wiedersehen freut sich
euer

Ernst