Cardajin Brief 25.3.2017

An die Freunde der Gemeinschaft Josef Cardijn, 137. Brief

 

Botschaft der Königin des Friedens vom 25. März 2017:

„Liebe Kinder! In dieser Gnadenzeit
rufe ich euch alle auf, eure Herzen der
Barmherzigkeit Gottes zu öffnen, damit
ihr durch das Gebet, die Buße und die
Entscheidung zur Heiligkeit ein neues
Leben beginnt. Diese Frühlingszeit regt
euch in euren Gedanken und Herzen zum
neuen Leben, zur Erneuerung an. Deshalb,
meine lieben Kinder, bin ich bei euch, um
euch zu helfen, dass ihr in Entschlossenheit
zu Gott und den Geboten Gottes JA sagt.
Ihr seid nicht allein, ich bin durch die Gnade,
die der Allerhöchste mir für euch und eure
Generationen gibt, bei euch.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

 

Schon vor vielen Jahren, seit die Königin des Friedens in Medjugore erscheint sagte sie uns:
„Ich gebe euch hier Botschaften, wie sie es seit der Erschaffung der Welt noch nicht gegeben hat.“

An diese Botscaft erinnerte mich der Satz mit dem die Muttergottes diese Monatsbotschaft abschließt:
„Ihr seid nicht allein, ich bin durch die Gnade, die der Allerhöchste mir für euch und eure Generationen gibt, bei euch.“

In ihrer Demut sagt uns die Königin des Friedens, dass sie durch die Gnade des Vaters im Himmel bei uns sein darf.

Wie schon so oft ermuntert uns die Muttergottes wie neu zu beginnen. Sie mahnt uns auf die Natur zu schauen, die in dieser Frühlingszeit mit einem neuen Leben beginnt.

Heute wird fast ohne Unterbrechung gesprochen. Man mag es für unzeitgemäß finden, wenn jemand versucht, Zeiten des Schweigens einzuschalten.

Stelle dir einen Garten vor. Wir atmen auf in seiner Stille. Wir wissen: Das Schweigen um uns herum kommt nicht daher, dass es tot ist, sondern das Leben des Gartens vollzieht sich gerade im Schweigen. Man spürt fast das heimliche Wachsen der Pflanzen und Bäume.

So ist jedes echte Schweigen nicht einfach leer, sondern es steckt voller Leben. In diesem lebendigen Schweigen wird der Mensch aufmerksam, er öffnet sich für einen anderen, er ist voll Erwartung. Sein Schweigen ist dabei nicht Selbstzweck, sondern es ist die Haltung eines Menschen, der mit großer Aufmerksamkeit hinhören will auf das, was ihm ein anderer sagt.

Ich bin davon überzeugt, dass in diesem echten Schweigen den Weg zur Heiligkeit und diesem neuen Leben von dem die Muttergottes zu uns spricht neu entdecken können, sie sagt uns: „In dieser Gnadenzeit rufe ich euch alle auf, eure Herzen der Barmherzigkeit Gottes zu öffnen, damit ihr durch das Gebet, die Buße und die Entscheidung zur Heiligkeit ein neues Leben beginnt.“

Von diesem Schweigen erzählte mir voll Begeisterung ein Jugendlicher, der bei einem Gottesdienst in Taize, einem bekannten kleinen Ort in Südfrankreich dabei war. Die Kirche war zu klein, um die vielen jungen Leute zu fassen. Sie saßen überall, in den Gängen, auf den Altarstufen. Sie sangen miteinander, sie beteten frei und spontan. Am meisten beeindruckt haben diesen Jugendlichen die langen Meditationpausen zwischen den Liedern und Gebeten. Es wurde ganz Still in dieser Gemeinschaft.

Nach dem Beispiel dieser Gemeinschaft der Jugendlichen mit den Mönchen von Taize wäre es ganz wichtig in der Stille hinzuhören, was Gott uns sagen will. Damit wir uns besser selber erkennen. Auf diese Weise versuchen wir im Gebet hinzuhören, was die Pläne Gottes für uns und unser Leben ist.

Wie immer abschließend unsere Termine:
Wenn du in der Nähe von Eisenstadt wohnst – möchte ich dich ganz herzlich zum Kreuzweg den ich mit einer Gruppe in Eisenstadt bete, einladen.
Am Freitag dem 31. März 2017 um 18.30 Uhr in der Domkirche in Eisenstadt. Anschließend Messfeier mit der Dompfarre.

Am 2. April ist wieder unser Gebetskreis im KAJ-Zentrum.
Nach den Osterfeiertagen wieder am 23. April und 30. April.

 

Nach diesen Tagen der Besinnung in der Fastenzeit möchte ich dir ein gnadenreiches Osterfest wünschen!
Im Gebet verbunden dein

Ernst