Botschaft vom 25. August 2017

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, Menschen des Gebets zu sein. Betet solange bis euch das Gebet zur Freude und zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird. Er wird euer Herz verwandeln und ihr werdet zu Menschen der Liebe und des Friedens werden. Liebe Kinder, vergesst nicht, dass Satan stark ist, und er euch vom Gebet abbringen möchte. Ihr, vergesst nicht, dass das Gebet der geheime Schlüssel der Begegnung mit Gott ist. Deshalb bin ich bei euch, um euch zu führen. Gebt das Gebet nicht auf. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Betet

Zusammenfassend könnte man sagen, die Botschaft lautet: BETET. Wie schon in Fatima, ist die neue Botschaft ein Aufruf zum Gebet. Wenn manche Menschen meinen, beten wäre nichts für sie, dann muss ich ihnen leider sagen: Ohne diese zärtliche Beziehung zu Gott, die nur in der Stille des Gebetes erfahren werden kann, wirst du bestimmt nie richtig glücklich werden. Und das ist das Anliegen dahinter. Maria meint mit ihrem Aufruf zum Gebet nicht, dass wir jetzt wie unter Zwang 10 oder mehr Rosenkränze pro Tag beten sollen. Das wäre ein Spiritueller Narzissmus. Ich glaube wenn wir uns auf diese Weise überfordern ist uns Gott auch nicht gnädiger – und vielleicht hören wir dabei gar nicht mehr seine Stimme, sondern nur noch unsere Bemühungen, uns vor Gott in ein gutes Licht zu rücken. Maria geht es um mehr, als dass wir uns Gott im Gebet gnädig stimmen. Wir sollen unser Leben zu Gebet machen.

Die Menge der Gebete

Und das geschieht nicht durch die Menge an Gebet die wir verrichten, sondern dadurch, dass wir uns immer wieder am Tag an seine Liebe zu uns erinnern. Wir dürfen auch den Rosenkranz beten, wenn wir durch diese Meditation mit Gott verbunden werden. Seine Stimme ist leise und vor allem in Stillen Momenten vernehmbar. Der Rosenkranz allein kann schon eine große Hilfe sein. Besonders unerfahrene Beter können schnell durch das Erlernen des Rosenkranzes Erfahrungen mit der Liebe Gottes machen. Immerhin beten wir dabei mit Maria zum Zentrum des Universums hin, zu Jesus, der auch die Mitte jedes Ave Maria ist und dessen irdisches Leben wir in den Rosenkranzgeheimnissen betrachten. Das Gebet ist sehr effektiv.
Aber es braucht auch das Gebet, wo keine Worte mehr nötig sind. Wo wir einfach da sind vor Gott. In diesen mystischen, stillen Momenten machen wir die schönsten Gebetserfahrungen. Das kann vor dem Tabernakel sein, wo wir uns sicher sein können, dass Jesus Christus mit uns anwesend ist, wenn wir uns in seine Sakramentale Gegenwart begeben.
Oder wenn wir einfach in der Hektik des Tages kurz ein paar Minuten innehalten. Dabei können wir uns seine Gegenwart wünschen. Jesus wartet immer auf uns. Nur wir sind oft zu abgelenkt, als dass wir zu einem kurzen Moment zur Stille finden, nach der er uns oft nicht unberührt wieder zur Arbeitswelt zurückkommen lässt.
Wenn wir unser Leben und unseren Alltag auf diese oder ähnliche Weise zu Gebet werden lassen, werden wir glücklicher sein.
Freunde, ihr könnt ja schon einmal klein anfangen, indem ihr vielleicht ein Gesätzchen des Rosenkranzs betet, oder euch fünf Minuten still mit einem Bibelvers auseinandersetzt(am Besten aus dem Evangelium).
Aber wenn die Botschaften von Medugorje vom Himmel sind, dann ist dies ein Aufruf an uns alle, unseren Tag zu heiligen, Betende Menschen zu werden.

Alle sind gerufen

Die Einen sind in einen geistlichen Stand gerufen, andere zur Familie, andere sind gescheitert an den Anforderungen, die die Kirche vorgibt, in der Ehe oder am Zölibat. Und wer scheitert schon nicht in dem einen oder anderen Bereich. Manche stehen der Kirche und ihren Forderungen gleichgültig gegenüber. Manche haben falsche Gottesbilder. Die Menschen haben verschiedene Anforderungen und ganz unterschiedliche Zugänge zum Glauben. Maria sagt uns ganz einfach: Bete, wenn du glücklich sein willst. Und das kann jeder auf die eine oder andere Weise verwirklichen. Ich wollte zu dieser Botschaft ein Paar Anregungen dazu geben, wie man sich auf einen Weg des Gebetes begeben kann. Jeder Mensch, egal in welcher Situation darf zu seinem liebenden Gott beten. Warum wollen wir uns nicht von ihm mit seiner Liebe beschenken lassen. Gott wartet auf unseren ersten Schritt. Er ist ein Gentleman und übervorteilt uns nicht mit seinen Gnaden. Er wartet auf unseren konkreten ersten Schritt auf ihn zu. Das wäre konkret, Vertrauen, dass er ist und auch da ist. Als zweites braucht es etwas Zeit und Gebet.  Aber er wird da sein und uns mit seiner Liebe entgegenkommen. Wir müssen ihm nur aufmachen.
Das verspricht euch euer
Andreas