Botschaft vom Februar 2017

Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, euren Glauben tief zu leben und den Allerhöchsten zu bitten, dass Er ihn stärkt, so dass Winde und Stürme ihn nicht brechen können.

Wer wünscht sich das nicht? Glauben zu können. Einen Glauben zu haben, mit dem sich Berge versetzen lassen. Jesus sagt uns im Evangelium: „Wenn euer Glaube auch nur so klein wäre, wie dieses Senfkorn, ihr würdet zu dem Berg sagen, rück von hier nach dort, und er würde fortrücken“.

Der Glaube bewegt. Der Glaube bewegt uns und der Glaube bewegt die Welt. Wir müssen Ergriffene sein. Ergriffen von Jesus. Menschen, die seine Liebe erfahren haben, die bewegt wurden von seinen zärtlichen Gästen, die wir  in der Bibel finden.  Um sich von Gott in Bewegung setzen zu lassen, müssen wir ihn kennenlernen. Wir müssen ihn suchen, dann wird er sich uns offenbaren. Die Menschen der heutigen Zeit müssen wieder Suchende werden. Viele haben sich aufgemacht und suchen Gott schon. Oft gerät man auf dieser Suche auf allerlei Irrwege. Viele suchen das göttliche beispielsweise in der Esoterik. Das zeigt uns, dass die Menschen auch heute noch auf der Suche sind. Der esoterische Markt ist so überfüllt mit Angeboten, dass man es recht schwer hat, die richtige Wahl zu treffen. Ob man die richtige Auswahl aus dieser Fülle dann getroffen hat, weiß man dann meistens nicht mehr.

In Wirklichkeit ist Gott viel einfacher. Jesus sagt uns in einfachster Weise, was das wichtigste Gebot ist: „Du sollst Gott lieben, mit ganzer Kraft und mit ganzer Seele und deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Warum sollen wir Gott lieben? Ganz einfach, – weil er die Liebe ist, und die Liebe verlangt ihresgleichen. Gott ist ganz einfach. Sein Wesen ist die Liebe.

Auch das Wort Liebe hat heutzutage viele Anhaftungen,  die ihr nicht gerecht werden,  – die wahre Liebe ist eine gereinigte Liebe. Das sehen wir an der Person Jesu. Jesus hat in einer Jungfrau, in einem Menschen, der keine Sünden hatte, Gestalt angenommen. Warum tut er das? Weil die Liebe seinesgleichen sucht. Maria war nicht angesteckt von der Sünde. Sie war durch und durch die Reine, die Makellose.

Gottes besonderes Wirken in Maria, seine besondere Nähe zu ihr bis hin zur Menschwerdung in ihr zeigt uns, dass Gottes Liebe eine besondere Vorliebe für die Reinheit hat. Sie ist eine gereinigte Liebe. Das müssen wir bedenken, damit wir nicht in die Versuchung geraten, Sünden mit Liebe zu verwechseln. Das sei am Rande erwähnt als etwas wesentliches für Gott. Da Gott die Sünde hasst, sucht er am mit besonderer Vorliebe die auf, die auch gegen die Sünde ankämpfen, die ihr ähnlich gegenüberstehen wie er selbst.

Glaube und Liebe gehören zusammen

Maria sagt weiter: „Die Wurzeln eures Glaubens mögen das Gebet und die Hoffnung in das ewige Leben sein.“

Durch das Gebet stärken wir die Beziehung zu Gott. Wenn wir beten, verbinden wir uns in nicht leicht erklärbarer Weise mit dem Schöpfer. Unsere Zeit braucht wieder Mystiker, die diese Erfahrung Gottes machen.  Menschen, die in der Liebe Gottes baden, sich ganz erfüllen lassen von Gott. Das Gebet reinigt auch, zuerst in der Beichte, aber auch durch die Verbindung mit Gott geschieht Reinigung. Auch durch fasten oder wenn wir uns vor Gott begeben, der in Gestalt des Allerheiligsten Sakramentes auf uns wartet und ganz da ist hinter dem Schleier von konsekriertem Brot.

Wie unser Gebet letztendlich aussieht, ist uns selbst überlassen. Aber das Gebet soll die Wurzel unseres Glaubens sein.

Und wenn wir diese Erfahrungen der Nähe Gottes in unserem Gebetsleben machen, dann wissen wir auch, dass Gott real existiert. Das bedeutet weiter, dass wir Hoffnung haben können, nach diesem Leben weiter zu existieren. Hoffnung auf eine Zukunft haben können, in der die Liebe gesiegt hat. Hoffnung auf ein Leben mit Gott und das für die Ewigkeit.

Maria sagt weiter: „ Und schon jetzt, meine lieben Kinder, arbeitet an euch in dieser Gnadenzeit, in der Gott euch die Gnade gibt, dass ihr in der Entsagung und dem Aufruf zur Umkehr Menschen mit klarem und beständigem Glauben und Hoffnung sein werdet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Das ist gleichsam unser Auftrag in der heutigen Botschaft. Wir müssen an uns arbeiten, müssen besser werden. Das erinnert mich ganz an die Botschaft von Fatima: „Tut Buße“ hat Maria einmal gesagt. Wir sollen entsagen.  An uns arbeiten und auch nein sagen lernen. Entsagen, – nein sagen, zu vielen Angeboten, die uns die Welt macht und die nicht immer zu unserem Heil dienen. Auch fasten ist hiermit gemeint. Die kommende Fastenzeit bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit. Dadurch werden wir klarer im Geistigen. Unser Glaube wird klarer, gereinigter. Das kann Anfang einer Bekehrung in der Bekehrung sein. Oft liegt die Erstbekehrung schon Jahre oder Jahrzehnte zurück. Aber der Aufruf zur Umkehr geht an uns auch heute, auch wenn wir uns schon einmal bekehrt haben. Um Menschen, mit klarem und beständigen Glauben zu sein, sollen wir Opfer des Verzichtens bringen. Wir sollen uns in der Ewigkeit beheimatet wissen und diese Transzendente Bande zu Gott durch das Gebet pflegen. Dadurch wird auch deutlich, wie ernst wir die Sache mit dem Glauben nehmen.

Geben wir Gott solche kleinen Zeichen unserer Zuneigung, unserer Liebe und suchen wir oft seine Nähe im Gebet, um besser zu werden und seine Liebe in unserem Leben zu verwirklichen

 

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