Botschaft vom 25. September 2016

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch zum Gebet auf. Das Gebet möge euch Leben sein. Nur so wird sich euer Herz mit Frieden und Freude erfüllen. Gott wird euch nahe sein und ihr werdet Ihn in eurem Herzen als Freund fühlen. Ihr werdet mit Ihm reden wie mit jemandem, den ihr kennt, und, meine lieben Kinder, ihr werdet das Bedürfnis haben, Zeugnis abzulegen, weil Jesus in eurem Herzen sein wird und ihr vereint in Ihm. Ich bin mit euch und liebe euch alle mit meiner mütterlichen Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid! “

Das Gebet möge euch Leben sein

Maria sagt uns, wie wichtig es ist, zu beten. Sie kommt nun schon über 30 Jahre und wird nicht müde, uns zu erklären, wie wichtig das Gebet ist. Warum soll uns das Gebet Leben sein? Weil:

Nur so wird sich euer Herz mit Frieden und Freude erfüllen

Friede. Danach sehnt sich jeder Mensch. Ein Franziskaner aus Medugorje hat einmal bei einem Vortrag gesagt: „Jede Handlung, die wir setzen, hat eine Sehnsucht nach Frieden zur Grundlage. Wir trinken Alkohol, weil wir nach Frieden suchen und ihn durch Betäubung erhoffen,wir rauchen eine Zigarette, weil man so zum Frieden kommt, wenn man die Sucht befriedigt. Sogar wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, wollte er kurzfristig Frieden haben.“ Jedoch den wahren Frieden kann uns nur Gott geben. Und nur er ist der Friede, der den anderen und mir selbst nicht nur nicht schadet, sondern auch nützt.

Und Gott finden wir am sichersten im Gebet. Natürlich finden wir Gott auch im nächsten, in einer Gemeinschaft, im Bruder oder in der Schwester. Maria ruft uns auf, zu beten. Wenn wir aber keine Gemeinschaft haben, in der wir beten können, unsere Familien noch nicht bereit sind für das Familiengebet, können wir immer noch allein zu Gott beten. Gott ist schon in sich Gemeinschaft, indem er ein Austausch der Liebe ist. Der Mensch ist Gott ähnlich geschaffen. Daher benötigt er als Sozialwesen die Gemeinschaft mit anderen. Aber Maria geht es hier anscheinend in erster Linie um das persönliche Gebet – oder doch nicht?

Gott wird euch nahe sein und ihr werdet Ihn in eurem Herzen als Freund fühlen.

Maria spricht uns alle gemeinsam an. Diejenigen, die ihre Worte hören und sie annehmen – die, die zu beten beginnen, wie uns Maria lehrt, sind von ihr gerufen. Ob wir nun das Glück haben, in Gemeinschaft zu beten oder gerade allein die Verbindung zu Gott suchen: Gott will uns seinen Frieden und seine Freude schenken.

Maria sagt uns weiter, dass Gott unser Freund sein möchte. Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von Gott. Der Sub-Regens des Wiener Priesterseminars Markus Muth hat uns einmal darüber einen Vortrag gehalten. Manche sehen in Gott einen alten Mann, der halb erblindet ist und eh nicht so recht weiß, was los ist. Andere sehen in ihm einen strafenden Richter, der nur darauf wartet, uns einer Sünde zu überführen. Solche und ähnliche falsche Gottesbilder hat er uns vorgestellt.

Maria aber sagt uns: Gott ist anders. Er liebt euch, sucht eure Nähe. Er wünscht sich auch, dass ihr Betet, um auch von eurer Seite auf ihn zuzugehen. Er will eine „Beziehung“ zu uns haben – mehr: Gott will unser Freund sein.

Wir dürfen ihn kennenlernen. Mit ihm „Beten“, in Dialog treten. Wie wir das letztendlich anfangen – da gibt es viele Möglichkeiten. Die Gebetsweise, die am einfachsten zu lernen ist – im Bezug zu ihrer Effektivität – ist der Rosenkranz. Aber auch die Stille ist Gebet. Das Brevier. Die Schriftbetrachtung, die Anbetung, das Ruhegebet (Vgl. Dr. Peter Dyckhoff). Natürlich ist Maria der Rosenkranz besonder lieb. Das liegt daran, weil er Gott besonders lieb ist. Und warum ist er das? Weil der Rosenkranz ganz einfach den Weg wiederholend betrachtet, auf dem Gott einst in die materielle Welt eingetretenist.
Der Rosenkranz ist ein betrachtendes Gebet, welches auf der anderen Seite auch uns mit Gott verbindet, welches uns Gott nahe bringt. Es hat Jesus, der die Inkarnation Gottes ist, im Zentrum seiner Betrachtung. Daher arbeiten wir uns auf dieser Gebetsschur jedesmal, wenn wir ein Ave Maria beten zur Mitte vor, zu Jesus -der ganz einfach Gottes große Liebe zu den Menschen ist.

So wird Jesus in uns geboren. Jesus wird in unseren Herzen sein. Der heilige Geist wird in uns zu beten beginnen und wir werden zu Freunden Gottes auf dieser Welt. Damit werden wir zu Menschen, die liebenswerter sind. Liebende Menschen sind attraktiver. Und Liebende werden wir, wenn wir selbst Liebe erfahren haben. Hatten wir das Pech, in dieser Welt wenig geliebt worden zu sein, zögern wir nicht und werfen uns in die Arme des guten Gottes – er möchte uns Freund sein. Ein Freund, der für uns da ist, der uns liebt.

(Andreas Gold)

An der Hand der Gospa

 

 

Hier ensteht  ein Webprojekt, welches sich mit dem Gebetsort Medugorje auseinandersetzt. Ich bin Student der Theologie und bereite mich auf das Priestertum vor. Die Botschaft von Medugorje war dabei ausschlaggebend, dass ich dieser Berufung zu folgen begonnen habe. Ich fahre gerne an den besagten Ort und nutze ihn – wie viele Pilger – zur geistlichen Hygiäne und Erbauung

Hier werden zukünftig Betrachtungen zu den Monatsbotschaften online gestellt. Ich profitiere persönlich sehr aus der Spiritualität, die aus den Botschaften der Gospa hervorgeht, und möchte dies gerne mit der Welt teilen.

Das Projekt ist am Anfang. Es soll zur geistlichen Erbauung dienen, für Freunde von Medugorje und solche, die es noch werden wollen.

Es soll keine Entscheidung der Kirche über die Echtheit der Erscheinungen vorweggenommen werden. Jedoch soll sich ein geistlicher Weg zeigen, der über die Botschaften bestritten werden kann und meines Erachtens auch lebbar ist. Den Nutzen, den man davon erhält darf jeder selbst für sich beurteilen.

Da ich auch mit vielen Lastern zu kämpfen hatte und habe, werde ich versuchen die Radikalität, zu der uns Maria in der Jesusnachfolge und deren Umsetzung im Gebetsleben aufruft, nicht zu untergraben. Man muss manchmal auch Hart sein zu sich selbst und diese Opferbereitschaft auf sich nehmen, zu der uns Maria immer wieder aufruft, um nicht im Fahrwasser schlechter Gewohnheiten dahinzufaulen.

Maria liebt uns. Sie ist von der größten Liebe getrieben. Eine Liebe, die so stark war, dass sie in ihr Fleisch angenommen hat. Damit hat sie uns Jesus geschenkt – den der im hl. Geist ist und aus ihm kommt. Also, den, der ganz aus Gott ist und deswegen Gottes Liebe in der Person eines Menschen sichtbar werden hat lassen können. Und die Liebe Gottes ist groß. Sie ist sogar so groß, dass man sie nie begreifen kann. Diese Liebe hat das Opfer nicht gescheut. Jesus hat es in kauf genommen, zu sterben, im Wissen, dass das Heil der Juden übergreift zu den anderen Völkern.

Wenn wir die Botschaften als einen Anruf der Liebe Gottes betrachten, ist es leichter möglich die asketischen Bemühungen zu verstehen, die uns mitunter abverlangt werden können. Natürlich darf man sich nicht überfordern. Die Muttergottes regt zwar auch zum Fasten an, jedoch sollen wir immer nur in kleinen Schritten vorangehen. Sonst übernehmen wir uns und geben auf, weil wir das ganze nicht auf einmal schaffen. Wir sollen aber kleine Opfer bringen. Maria überfordert uns nicht, jedoch führt sie zu einem Ideal hin, dass uns Jesus ähnlicher macht. Und damit werden wir mehr und mehr den neuen Menschen anziehen. Wir werden Gott ähnlicher. Es fällt uns leichter, unseren nächsten zu lieben, wenn wir auf die Botschaften hören. Wir lernen den Verzicht, das Opfer, welche Voraussetzungen dafür sind, dass wir einander die Verletzungen vergeben können, die wir uns gegenseitig zugefügt haben.

Opferbereitschaft, Fasten, Liebe – zu Gott und zum Nächsten. Dazu gehört auch die Versöhnung, die Beichte. Gebet ist wichtig, um die Verbindung zu Gott herzustellen. Da empfiehlt uns die Muttergottes besonders das Rosenkranzgebet. Ganz besonders nah ist uns Gott jedoch in der Eucharistie. Es ist traurig, dass dieses Geschenk (Eucharistie), das uns Gott macht, immer weniger gewürdigt wird. Auch eine allzu liberal gedachte Anpassung der Eucharistiefeier an die evangelische Mahl-Praxis kann problematisch werden. Wenn wir schon dieses Geschenk der Gegenwart Gottes in unseren Kirchen, Klöstern und in vielen Gebetsstätten haben, nämlich das Zelten Gottes in den Tabernakeln der Welt, dürfen wir es auch nutzen und in Anspruch nehmen. Gott schenkt so viele Gnaden durch das Allerheiligste und er freut sich auch, wenn wir zu ihm kommen und er uns dann beschenken kann.

stonesofmedugorje